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Viel Spaß hatten die Fußballer des CfR-Oberligateams und der Lebenshilfe Pforzheim, die in gemischten Mannschaften gegeneinander antraten (links). Rechts freuen sich die Spieler von Inker Zapresic über den stattlichen Rudolf-Reinacher-Pokal.
Im Finale besiegten die Oldies von Inker Zapresic mit Darijo Senjug (links), der hier abzieht und Yaruzll Tuncay und Torhüter Rene Binder vom FC Kieselbronn prüft. Platz drei ging an den FC Bayern München (ganz rechts Tom Niggl), der im kleinen Finale den Gastgeber 1. CfR Pforzheim mit Ralf Hirsch 1:0 besiegte. Hennrich
Im Finale besiegten die Oldies von Inker Zapresic mit Darijo Senjug (links), der hier abzieht und Yaruzll Tuncay und Torhüter Rene Binder vom FC Kieselbronn prüft. Platz drei ging an den FC Bayern München (ganz rechts Tom Niggl), der im kleinen Finale den Gastgeber 1. CfR Pforzheim mit Ralf Hirsch 1:0 besiegte. Hennrich
Viel Spaß hatten die Fußballer des CfR-Oberligateams und der Lebenshilfe Pforzheim, die in gemischten Mannschaften gegeneinander antraten (links). Rechts freuen sich die Spieler von Inker Zapresic über den stattlichen Rudolf-Reinacher-Pokal.
24.01.2016

Rudolf-Reinacher-Cup: Kieselbronn verpasst die Sensation

Zum zweiten Mal in Folge konnte sich Inker Zapresic am vergangenen Samstag den Titel beim Rudolf-Reinacher-Gedächtnis-Turnier des 1. CfR Pforzheim sichern. Im Finale der 61. Auflage des ältesten Hallenturniers der Welt setzten sich die Kroaten 4:2 gegen den FC Kieselbronn durch und machten damit die Titelverteidigung perfekt. Das Team der Gastgeber vom 1. CfR Pforzheim musste sich im kleinen Finale dem FC Bayern München 0:1 geschlagen geben und landete auf dem vierten Rang.

Dabei schnupperten die Gastgeber im Halbfinalspiel gegen den späteren Turniersieger Inker Zapresic schon an der großen Sensation. Zwar gingen die Kroaten in Führung, doch Viktor Göhring sorgte drei Minuten vor Schluss für den Ausgleich – und es wäre sogar noch mehr drin gewesen. Aber der Ball wollte einfach nicht ins Tor. Dreimal scheiterte Göhring, einmal Ralf Hirsch und zweimal Bruno Martins am herausragenden Inker-Keeper Davor Piljek, der das Unentschieden festhielt. Im folgenden Neunmeterschießen versagten den CfR-Oldies dann die Nerven – nur zwei von fünf Strafstößen konnten sie verwandeln. „So ist das eben im Fußball. Wenn man seine Chancen im Spiel nicht nutzt, verliert man“, sagte Göhring, der trotz der vergebenen Chancen im Halbfinale fünf Turniertreffer erzielen konnte und ins Allstar-Team gewählt wurde.

Die nächste Chance auf einen Sensationserfolg gegen die favorisierten Kroaten, die auch in diesem Jahr wieder mit feiner Ballbehandlung und tollem Passspiel glänzten, verpasste dann der FC Kieselbronn im Finale. Dabei hatte der FCK in der Vorrunde beim 3:1-Erfolg bereits gezeigt, wie man die Rastellis von Inker Zapresic besiegen kann. „Unschlagbar sind sie nicht. Aber im Endspiel hat es einfach nicht gereicht“, ärgerte sich Luigi Tassoni über die Finalniederlage und kannte auch den Grund. „Andere Mannschaften werden im Turnierverlauf immer besser, wir wurden immer weniger“, scherzte der Torjäger, dessen Team im Endspiel nur noch einen Auswechselspieler aufbieten konnte. Am Ende aber konnten die Kieselbronner bei ihrer sechsten Turnierteilnahme auch mit dem zweiten Platz zufrieden sein. „Mit uns hat keiner gerechnet. Da ist der zweite Platz nicht so schlecht“, sagte Tassoni, der sich mit sieben Treffern auch noch über den Pokal für den besten Torschützen freuen durfte.

Den Siegerpokal überreichten Pforzheims Sportbürgermeisterin Monika Müller und Helmut Sickmüller von Badischen Fußballverband (BFV).

La-Ola-Welle in der Halle

Für den größten Jubel in der Fritz-Erler-Halle sorgte allerdings auch in diesem Jahr wieder das Einlagespiel, in dem Fußballer des CfR-Oberligateams und der Lebenshilfe Pforzheim in gemischten Mannschaften gegeneinander antraten. Denn da sorgten besonders die Kicker mit Behinderung für tolle Fußballmomente, die die Zuschauer mit Sprechchören und einer großen La-Ola-Welle feierten.