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So bejubelten die Spieler des Karlsruher SC (von links Alibaz, Micanski, Vitzthum und Gordon) den 2:0-Hinspielsieg beim FC Ingolstadt.  Weigel
So bejubelten die Spieler des Karlsruher SC (von links Alibaz, Micanski, Vitzthum und Gordon) den 2:0-Hinspielsieg beim FC Ingolstadt. Weigel
07.02.2014

Rückstart 2. Liga: KSC hat am Sonntag Heimspiel

Exakt 50 Tage nach seinem letzten Punktspiel und dem 2:0-Sieg beim FC St. Pauli nimmt der Karlsruher SC am Sonntag den Spielbetrieb wieder auf – zuhause gegen den FC Ingolstadt.

Vom derzeitigen Tabellenplatz der „Schanzer“ (14.) wolle man sich „nicht blenden lassen“, sagte KSC-Coach Markus Kauczinski gestern. So heimschwach die Bayern vor der Winterpause waren (zwei Siege, sieben Niederlagen), so stark präsentierte sich Ingolstadt auf fremden Plätzen: vier Siege, drei Unentschieden, drei Niederlagen. Die Schützlinge von Trainer Ralph Hasenhüttl gewannen unter anderem in Köln und Fürth – jeweils 1:0.

„Darauf sind wir eingestellt“, sagt der KSC-Coach über die Auswärtsstärke der Gäste. „Wir werden Ingolstadt nicht ins offene Messer laufen.“ Klar aber sei, dass die Gegner den KSC inzwischen „anders wahrnehmen: Wir müssen mehr das Spiel machen.“ Deshalb hat der KSC in der Vorbereitung versucht, sich „in Ballbesitz zu verbessern“, sagt Markus Kauczinski. Dass man das schon gegen Ingolstadt sieht, „das erwarte ich gar nicht.“ Vielmehr ginge es morgen darum, dass seine Mannschaft ihre „Basis“ wieder abrufe und zu alter Form zurückfinde.

Das sieht auch Jan Mauersberger so. Die 1:3-Niederlage in der Generalprobe gegen den FSV Frankfurt, „war vielleicht ein Schuss vor den Bug zur rechten Zeit“, meinte der Abwehrchef. „Wir müssen wieder unseren Matchplan durchziehen. Dann können wir den 2:0-Sieg in Ingolstadt im Rückspiel wiederholen.“

Die Mannschaft wisse, was sie gegen den FSV falsch gemacht habe, sagte Sportdirektor Jens Todt, und habe in dieser Woche „eine sehr gute Reaktion“ gezeigt. „Die Jungs haben sehr konzentriert trainiert.“

Wahrscheinlich auch, weil noch einige Positionen in der Startelf umkämpft waren. In der Innenverteidigung hat Manuel Gulde zu den Platzhirschen Daniel Gordon und Jan Mauersberger aufgeschlossen. Kai Schwertfeger hatte Chancen, im defensiven Mittelfeld auflaufen zu können, wurde im Kampf um einen Startplatz jedoch durch eine Grippe zurück geworfen. Auch das Trio (Hennings, Micanski, Nazarov), aus dem nur Einer für den Einsatz neben Sturmspitze Koen van der Biezen in Frage kommt, hatte mit Erkältungen und Verletzungen zu tun. Rouwen Hennings scheint der Aufgabe am ehesten gewachsen zu sein.

Mögliche KSC-Aufstellung: Orlishausen – Klingmann, Gordon, Mauersberger, Kempe – Peitz, Yabo – Torres, Hennings, Alibaz – van der Biezen