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Lufthoheit:  Das Pforzheimer Team (grüne Trikots) war dem Gegner in München in allen Belangen überlegen.
Lufthoheit: Das Pforzheimer Team (grüne Trikots) war dem Gegner in München in allen Belangen überlegen. © Keller, PZ-Archiv
14.03.2011

Rugby, 2. Bundesliga: TV 34 Pforzheim auf Weg in die 1. Bundesliga

MÜNCHEN. Die Rugbymannschaft des TV Pforzheim ist mit einem 95:0-Kantersieg bei StuSta München in die Rückrunde der 2. Bundesliga gestartet. Damit steht man weiterhin ungeschlagen an der Tabellenspitze.

Mit dem Sieg knüpfte der TV 1834 nahtlos an die Leistungen aus der Vorrunde an. Somit untermauerten die Pforzheimer eindrucksvoll ihre Aufstiegsambitionen.

Von der ersten Minute an ließen die Gäste keinen Zweifel daran aufkommen, dass sie nach München gefahren waren, um mit einem Sieg heimzukehren. Bereits nach sieben Minuten gingen die Pforzheimer durch ihre Spielertrainer Scott Bain und Russell Kupa in Führung. Kurze Zeit später erhöhte Brad Shaw auf 12:0. Bis zur Halbzeit erhöhten die Pforzheimer den Spielstand durch gutes Zusammenspiel in Sturm und Hintermannschaft durch weitere Versuche von Alin Popoiu, Andre Rosljakov, Uwe Herrmann, Russell Kupa, Tibi Voi und erneut Brad Shaw auf 48:0.

Starke Defensive

Nach der Halbzeit wurden die Rugbyspieler des TV 34 von den Münchnern zunächst tief in die eigene Hälfte gedrängt. Doch auch in der Verteidigung zeigten sich die Gäste von ihrer besten Seite und hielten dem Sturmlauf der Münchner stand. Danach nahmen die Pforzheimer etliche Auswechslungen vor, ohne aus dem Takt zu kommen. Der frisch eingewechselte Alex Jessop eröffnete den Punkteregen in der zweiten Halbzeit. So spielten die Goldstädter weiter munter auf und dominierten die Partie nach Belieben. Bis zur 65. Minuten erhöhten sie den Spielstand durch weitere Versuche von Brad Shaw, Scott Bain und erneut Alex Jessop auf 74:0. Die aufopferungsvoll kämpfenden Münchner musste zusehen, wie die Gäste den Spielstand bis zum Schlusspfiff auf 95:0 durch Nicolas Scholz, Asa Lehauli und Russell Kupa hochschraubten.

Variables Spiel

Pforzheim heimste somit nicht nur die vier Punkte für einen Sieg ein sondern auch den Bonuspunkt für mehr als vier Versuche. Erfreulich aus Pforzheimer Sicht war ebenfalls, dass die Versuche aus den unterschiedlichsten Spielsituationen heraus und über sämtliche Positionen verteilt fielen.

Trotz der guten Leistung fanden die Trainer noch Verbesserungspotenziale, an denen es bis zum Auswärtsspiel am Sonntag beim TSV Handschuhsheim zu arbeiten gilt.

TV Pforzheim: Jargstorff (48. Trandafir), Shaw, Mihalia (48. Zeithammel), Shearer (60.Dräger), Ballarin, Rosljakov (30. Vidovic), Bain, Lehauli, Inia, Kupa, Voi (48. Scholz), Broughton (48. Jessop), Herrmann, Popoui (60. Kämpfer), Weber pm