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Kritischer Blick vom Spielfeldrand: TVP-Coach John Willis hat einen großen Umbruch beim deutschen Rugby-Vizemeister zu verkraften. Im vierten Spiel beim Meister Heidelberger RK zeigte sich eine deutliche Verbesserung der kämpferischen Einstellung. Foto: Keller
Kritischer Blick vom Spielfeldrand: TVP-Coach John Willis hat einen großen Umbruch beim deutschen Rugby-Vizemeister zu verkraften. Im vierten Spiel beim Meister Heidelberger RK zeigte sich eine deutliche Verbesserung der kämpferischen Einstellung. Foto: Keller
25.09.2015

Rugby-Bundesliga: Ist beim TVP der Knoten geplatzt? Nun kommt Frankfurt

Pforzheim. „Egal, wie man die 15:31-Niederlage gegen Meister Heidelberger RK wertet, wir können daraus Hoffnung ziehen, dass beim TV Pforzheim jetzt endlich der Knoten geplatzt ist“, freut sich TVP-Teammanager Jens Poff über die neue kämpferische Leidenschaft der Pforzheimer „Rhinos“. Mit verbessertem Mannschaftsspiel und noch mehr Kampfgeist soll der Rugby-Bundesligist auch am kommenden Samstag, 15 Uhr, beim Heimspiel im SüdwestEnergie-Stadion am Rattachweg 46 in Pforzheim-Eutingen gegen den SC Frankfurt 1880 siegreich bleiben.

Die Frankfurter (Rang vier) gelten noch als Konkurrent um Platz zwei in der Rugby-Bundesliga Süd/West, der den Einzug ins Halbfinale der Meisterschafts-Playoffs erlaubt. Mit einem Sieg kann der TVP seinen vorderen Tabellenplatz (Rang drei) sichern und einen Konkurrenten vorläufig abschütteln. Die ersten drei Saisonspiele waren von der ergatterten Punktzahl her akzeptabel, doch fielen die drei Siege oft glücklich aus, was an fehlendem Zusammenspiel und mangelndem Einsatzwillen lag. Jetzt aber scheint der TVP die Wende geschafft zu haben.

Ausgerechnet in diesem Moment schlägt das Verletzungspech zu. In Heidelberg fielen Jerome Himmer (Kreuzbandriss, mehrmonatiger Ausfall), Neuzugang Konstantin Müller-Rettstatt und Rückkehrer Josh Fisiiahi aus. Die Neuzugänge Rimani Sooamalelagi (mehrmonatiger Ausfall) und Lee Murray fehlen gegen Frankfurt. Nationalspieler Carlos Soteras-Merz muss ohnehin noch pausieren.

Vor allem die erste Sturmreihe gerät deshalb ins Wanken. Kaan Öktem von TVP II wäre eine Alternative, doch auch er hat sich verletzt. Beim TVP hofft man, Rugby-Urgestein Klaus Mainzer noch einmal reaktivieren zu können. Immerhin kann der TVP in den hinteren Sturmreihen mit Nicolai Siekmann und Taino Tamou zwei neue Kraftpakete vorweisen, die das Spiel der „Rhinos“ noch variabler und druckvoller machen.

Nächstes Heimspiel:

Samstag, 26. September, 15 Uhr, SüdwestEnergie-Stadion, Rattachweg 46 in Pforzheim-Eutingen, TV Pforzheim gegen SC Frankfurt 1880

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