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Nick Stratford (am Ball) wird dem TVP gegen den Heidelberger TV fehlen. Die Pforzheimer gehen trotzdem von einem Sieg aus. Foto: PZ-Archiv/Lörch
Nick Stratford (am Ball) wird dem TVP gegen den Heidelberger TV fehlen. Die Pforzheimer gehen trotzdem von einem Sieg aus. Foto: PZ-Archiv/Lörch
19.09.2013

Rugby-Bundesliga: Letzter Schritt zur Meisterrunde für TV Pforzheim

Pforzheim. Die Pforzheimer Rugbymannschaft ist mit dem neuerlichen 23:19-Erfolg gegen Vizemeister SC Neuenheim so gut wie sicher in der Meisterrunde. Um den Einzug perfekt zu machen, muss man noch am Samstag um 15 Uhr im heimischen Stadion am Rattachweg in Pforzheim-Eutingen gegen den Heidelberger TV gewinnen.

Der Heidelberger TV hat in der vergangenen Saison die einfache Vorrunde als Tabellenletzter beendet. Auch in dieser Saison musste der HTV schon viel Lehrgeld zahlen. So konnten sie weder eine Partie für sich entscheiden, noch Offensiv- oder Defensivpunkte verbuchen. Die Pforzheimer gehen somit als klarer Favorit in die Partie, auch wenn sie – wie allerdings auch die Heidelberger – mit Verletzungen und einigen krankheitsbedingten Ausfällen zu kämpfen haben. Zu dem Langzeitverletzten Josh Fisiiahi hat sich nun auch Nick Stratford gesellt. Er wird wohl nicht auflaufen. Fraglich ist noch der Einsatz von Spielmacher Russell Kupa. Definitiv fehlen wird Kapitän Mustafa Güngör aus privaten Gründen.

Die Zuschauer dürfen auf jeden Fall eine unterhaltsame Partie erwarten und für Trainer John Willis wäre alles andere als ein Sieg seiner Mannschaft undenkbar.Diese Partie gegen Heidelberg ist die letzte der einfachen Vorrunde. Doch wie geht es dann weiter?

Bisher spielten in der Meisterrunde die 16 Teams, die ihre Vorrundengruppen jeweils auf den Plätzen 1 bis 4 abgeschlossen haben. Neu ist nun, dass zum Abschluss der einfachen Vorrunde zwei Relegationsspiele durchgeführt werden. In diesen Partien ermitteln im Norden und im Osten sowie im Süden und im Westen die jeweils Viert- und Fünftplatzierten die letzten Teilnehmer an der Meisterrunde, die weiterhin mit 16 Mannschaften (jeweils acht Teams in Nord/Ost und Süd/West) gespielt wird. Die besser platzierten Teams genießen in diesen Partien Heimrecht.

Anschließend spielen die Mannschaften in den dann jeweils entstanden Ligen Nord/Ost und Süd/West ein Hin- und Rückspiel, mit der Besonderheit, dass die Mannschaften die in ihrer regionalen Vorrunde bereits gegeneinander gespielt haben, diese Ergebnisse als Hinspiel in die Meisterrunde mitnehmen. Die beiden Tabellenersten aus den zwei Gruppen (Nord/Ost und Süd/West) sind direkt für das Viertelfinale qualifiziert. In „Wild Card“-Spielen kämpfen dann die Teams auf den Plätzen drei bis sechs um die verbleibenden vier Plätze im Viertelfinale. uh