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Ein Schnippchen wie hier im Hinspiel wollen Afa Tauli (links) und der TV Pforzheim dem Heidelberger RK auch am Samstag wieder schlagen. Foto: Becker
Ein Schnippchen wie hier im Hinspiel wollen Afa Tauli (links) und der TV Pforzheim dem Heidelberger RK auch am Samstag wieder schlagen. Foto: Becker
01.03.2012

Rugby-Bundesliga: TV Pforzheim im Spitzenspiel in Heidelberg gefordert

Pforzheim. Die Rugbyspieler des TV Pforzheim stehen in ihrer ersten Begegnung nach der Winterpause vor einer harten Bewährungsprobe: Gegner ist am Samstag um 16.30 Uhr kein Geringerer als der HeidelbergerRK. Vor der Partie in Heidelberg führt der deutsche Meister der letzten beiden Spielzeiten und Triple-Champion in der vergangenen Spielzeit die Bundesligatabelle an: Mit 56 Zählern hat der HRK sechs Punkte mehr auf dem Konto als sein härtester Verfolger: der TVPforzheim.

Nachdem an den vergangenen beiden Wochenenden die angesetzte Heimpartie des TVP gegen den SC Neuenheim den Witterungsbedingungen zum Opfer gefallen ist, stehen die Pforzheimer damit vor einer Mammutaufgabe. Im Hinspiel konnten sie zu Hause noch in letzter Sekunde durch einen Dropkick mit 26:24 als Sieger vom Platz gehen. Ob die Pforzheimer diesen Geniestreich beim Auswärtsspiel und nach der langen Winterpause wiederholen können, bleibt allerdings abzuwarten.

Fakt ist, dass die TVP-Rugbyspieler trotz der widrigen Bedingungen eine harte Vorbereitung mit vielen Hallen- und Konditionstraining absolviert haben. Und außer Routinier Vicky Zeithammel, der derzeit aufgrund von Knieproblemen ausfällt, sind alle Spieler fit und einsatzbereit. Somit sind die Grundvoraussetzungen, um wieder als Sieger vom Platz gehen zu können, gegeben.

Heidelberg in Favoritenrolle

Trotzdem sieht Nationalspieler und Mannschaftskapitän Mustafa Güngör den HRK wegen seiner jahrelangen Bundesligaerfahrung als Favoriten in die Partie gehen. Auch sind sieben der 22 für das Länderspiel gegen Tschechien nominierten Sportler beim Heidelberger RK unter Vertrag. Und doch braucht sich der TV Pforzheim – gerade angesichts seiner Vorrundenleistungen – sicherlich nicht verstecken.

Ein Sieg wäre für die Spieler aus der Goldstadt nicht nur wichtig, um den Kontakt zum Tabellenführer zu halten. Vielmehr sitzt ihnen der SC Frankfurt mit nur einem Punkt weniger – jedoch bei einem Spiel mehr – im Nacken. pm