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John Willis (schwarzes Shirt), der mit Neill Foote den TV Pforzheim in der Rugby-Bundesliga trainiert, konnte seinem Team in der Halbzeitpause große Fortschritte im kämpferischen Bereich bescheinigen. Trotz der 15:31-Niederlage beim deutschen Meister Heidelberger RK lässt die Niederlage auf eine Wende beim schwach gestarteten TVP hoffen. Foto: privat
John Willis (schwarzes Shirt), der mit Neill Foote den TV Pforzheim in der Rugby-Bundesliga trainiert, konnte seinem Team in der Halbzeitpause große Fortschritte im kämpferischen Bereich bescheinigen. Trotz der 15:31-Niederlage beim deutschen Meister Heidelberger RK lässt die Niederlage auf eine Wende beim schwach gestarteten TVP hoffen. Foto: privat © Privat
23.09.2015

Rugby-Bundesliga: TV Pforzheim zeigt verbesserte Form trotz 15:31 beim HRK

Heidelberg/Pforzheim. Drei zum Teil glückliche, zum Teil ganz knappe Siege, die nur eines verbindet: Es waren drei schwache Spiele eines uneingespielten, kämpferisch wenig überzeugenden Vizemeisters. Der TV Pforzheim ist nach schlechtem Start in die Rugby-Bundesliga Süd/West am Mittwoch nicht gerade mit einem Ehrfurcht einflößenden Empfehlungsschreiben zu seinem vierten Saisonspiel zum deutschen Serienmeister Heidelberger RK gefahren. Der HRK hatte am vergangenen Samstag den SC Neuenheim, immerhin ernsthafter Konkurrent des TVP um Platz zwei, mit 125:7 vom Platz gefegt. Im Vorfeld fürchtete man beim TVP daher ebenfalls eine Klatsche, doch die mitgereisten Fans erlebten die andere, bislang noch nicht gezeigte Seite der Pforzheimer „Rhinos“ und eine akzeptable 15:31-Niederlage.

Der HRK drückte zwar mächtig, belagerte das Pforzheimer Malfeld aus kürzester Distanz, doch erst in der 24. Minute bekamen die Heidelberger einen Strafversuch zugesprochen. Der TVP kämpfte aufopferungsvoll, agierte als Einheit, zeigte erstmals ein flüssiges Teamspiel, obwohl es hier und da individuelle Fehler gab, von denen freilich auch der HRK nicht verschont blieb. In der Schlussminute der ersten Halbzeit konnte dann Jeremy te Huia mit einem verwandelten Straftritt die ersten Pforzheimer Punkte zum 3:7 holen, aber in der 6. Minute der Nachspielzeit kam der HRK zum zweiten Versuch. Nach 13 Minuten in der zweiten Hälfte stand es dann 21:3 für die Heidelberger, was doch noch eine hohe Niederlage der Pforzheimer befürchten ließ.

Der TVP zeigte allerdings Charakter, gab nicht auf und Nicolai Siekmann konnte in seinem ersten Spiel für die Pforzheimer den ersten Versuch legen. Manasah Sita gelang der zweite Versuch in der 77. Minute durch einen feinen Sprint. Am Ende darf die 15:31-Niederlage angesichts des schwachen Pforzheimer Saisonstarts als Ausrufezeichen und mögliche Wende gewertet werden. Das wird sich vielleicht schon beim nächsten Bundesliga-Heimspiel am kommenden Samstag, 15 Uhr, im SüdwestEnergie-Stadion am Rattachweg 46 in Pforzheim-Eutingen gegen den SC Frankfurt 1880 zeigen. Allerdings könnten dann die in Heidelberg zum Teil schwerer verletzt ausgeschiedenen Spieler Jerome Himmer, Konstantin Müller-Rettstatt und Josh Fisiiahi fehlen.  

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Nächstes Heimspiel: Samstag, 26. September, 15 Uhr, SüdwestEnergie-Stadion am Rattachweg 46 in Pforzheim-Eutingen - TV Pforzheim - SC Frankfurt 1880