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Schon in der 2. Minute konnte Jeremy te Huia vom TV Pforzheim im Europameisterschaftsspiel gegen Georgien das deutsche Nationalteam mit einem Dropkick in Führung bringen. Am Ende aber siegte der WM-Teilnehmer aus Georgien deutlich. Foto: Kessler-Sportfotografie © Kessler-Sportfotografie
08.02.2015

Rugby-EM: Deutschland verliert - Starke Premiere von TVP-Spieler

Zum Start der deutschen Rugby-Nationalmannschaft ins erste Europameisterschaftsturnier nach fünf Jahren Abstinenz hat es die erwartete 8:64-Niederlage gegen Topfavorit und WM-Teilnehm Georgien gegeben. Die ersten drei Punkte holte der für den TV Pforzheim spielende Jeremy te Huia mit einem sehenswerten Dropkick – gute Werbung fürs nächste EM-Heimspiel am kommenden Samstag, 14 Uhr auf dem Platz des TVP in Pforzheim-Eutingen.

Bildergalerie: Rugby-EM: Deutschland verliert gegen Georgien

Für den gebürtigen Neuseeländer te Huia, der sich nach drei Jahren als Spieler für einen deutschen Verein die Spielberechtigung fürs Nationalteam gesichert hat, war es das erste reguläre Länderspiel für Deutschland. Mit ihm und den beiden weiteren TVP-Spielern Rob May und Carlos Soteras-Merz legte das Team von Nationaltrainer Kobus Potgieter im Sportzentrum Martinsee in Heusenstamm los wie die Feuerwehr. Lohn war der Dropkick des kleinen Pforzheimer Kraftpakets te Huia zur 3:0-Führung in der 2. Minute. Doch weil Mark Sztyndera (SC Frankfurt 1880) nach einem überharten Einsatz in der 6. Minute eine Gelbe Karte (zehn Minuten Strafbank) erhielt, konnten die Georgier die Überzahl nutzen und bis zur 14. Minute auf 14:3 davonziehen. Steffen Liebig (Heidelberger RK) konnte zwar zum 8:21 (28.) im georgischen Malfeld eintauchen. Doch danach lief dann nicht mehr viel zusammen.

„Wir wussten, dass es nicht einfach werden würde. Doch wir haben es Georgien auch ein wenig zu leicht gemacht und in der Vorwärtsbewegung zu oft unbedrängt den Ball verloren. Diese Fehler hat Georgien dann eiskalt ausgenutzt“, resümierte Potgieter nach dem Schlusspfiff. „Wir wollen uns Schritt für Schritt von Spiel zu Spiel steigern“, sagte der Nationaltrainer und betonte aber im selben Atemzug, dass gegen „Russland aber auch eine entsprechende Leitung aufs Feld“ gebracht werden müsse.

Das nächste EM-Heimspiel findet bereits am Samstag, 14. Februar, 14 Uhr, im SüdwestEnergie-Stadion des TV Pforzheim statt. Gegner ist Russland. Das könnte die mögliche Revanche für die unglückliche 20:31-Niederlage vergangenes Jahr in der WM-Qualifikation werden. Ein Sieg fürs deutsche Team wäre auch mit Blick auf das EM-Abstiegsturnier im nächsten Jahr hilfreich. Einlass am Samstag ist um 11 Uhr. Das Vorspiel bestreitet das deutsche U21-Team gegen eine kanadische Auswahl.

Eintrittskarten im Vorverkauf für das EM-Spiel Deutschland-Russland am 14. Februar in Pforzheim gibt es an den folgenden Vorverkaufsstellen:

Föller Sportarena, Steiner Strasse 64, Königsbach

Waidelich und Poff Steuerberatung GmbH, Zerrennerstraße 30, Pforzheim

Waidelich und Poff Steuerberatung GmbH, Friedrichstraße 24, Mühlacker

SWE Südwestenergie GmbH, Klumpensee 14, Pforzheim

SüdwestEnergieStadion Pforzheim, Rattachweg 46, Pforzheim-Eutingen

Kartenbüro Pforzheim, Westliche Karl-Friedrich-Straße 56, Pforzheim

Online Tickets gibt es im Vorverkauf über das Internetportal Eventbrite (https://www.eventbrite.de/e/drv-rugby-em-2015-deutschland-v…)

Die Eintrittskarten kosten zehn Euro (ermäßigt acht Euro).

Für interessierte Vereine und Gruppen hat der TV Pforzheim spezielle Pakete geschnürt. Interessierte Gruppen können sich bis Freitag, 10. Februar, unter der E-Mail-Adresse info@rugby-pforzheim.de mit Angabe des Gruppennamens und der Gruppengröße anmelden. Die Tickets liegen dann gesammelt an der Kasse des SüdwestEnergie-Stadions bis 12 Uhr zur Abholung bereit.