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Im deutschen 15er-Nationalteam ist Carlos Soteras-Merz nicht der einzige Spieler vom TV Pforzheim, der die deutschen Farben vertritt. Er läuft darüber hinaus auch für das 7er-Team auf. Foto: Kessler
Im deutschen 15er-Nationalteam ist Carlos Soteras-Merz nicht der einzige Spieler vom TV Pforzheim, der die deutschen Farben vertritt. Er läuft darüber hinaus auch für das 7er-Team auf. Foto: Kessler
Jörn Schröder hat sich seinen Platz im Nationalteam wahrlich verdient. Foto: Keller
Jörn Schröder hat sich seinen Platz im Nationalteam wahrlich verdient. Foto: Keller
Eine feste Größe im deutschen Rugby ist nun auch TVP-Kicker Jeremy te Hui . Foto: Keller
Eine feste Größe im deutschen Rugby ist nun auch TVP-Kicker Jeremy te Hui . Foto: Keller
Vollen Einsatz in Pforzheim wie auch im Nationaltrikot zeigt Rob May.  Foto: Kessler
Vollen Einsatz in Pforzheim wie auch im Nationaltrikot zeigt Rob May. Foto: Kessler
Schwungvoll geht Oliver Paine vom Rugbyvizemesieter TVP ans Werk.  Foto: Keller
Schwungvoll geht Oliver Paine vom Rugbyvizemesieter TVP ans Werk. Foto: Keller
04.02.2016

Rugby-EM: Fünf Spieler vom TV Pforzheim gegen Georgien

Auf die deutsche Nationalmannschaft wartet gleich zum Auftakt der Rugby Europe Championship der schwerste Brocken. Das nach fünf EM-Spielen noch sieglose deutsche Rugby-Team trifft am Samstag in Tiflis auf Titelverteidiger Georgien. In dem Spiel, das um 14 Uhr Ortszeit beginnt, mischen fünf Spieler des TV Pforzheim mit: Vom deutschen Vizemeister sind Rob May, Oliver Paine, Jörn Schröder, Jeremy te Huia und Carlos Soteras-Merz nominiert.

Wie stark Georgien ist, bewies das Team des neuseeländischen Trainers Milton Haig während der Weltmeisterschaft im Herbst 2015 in England. Der dritte Gruppenplatz hinter dem späteren Weltmeister Neuseeland und WM-Halbfinalist Argentinien brachte die direkte Qualifikation für die WM 2019 in Japan. Und auch wenn Georgiens Trainer nun in Tiflis auf Stars aus der französischen ersten Liga wie Mamuka „Gorgodzilla“ Gorgodze, Levan Chilachava, Konstantin Mikautdaze, Iuri Natiashvili (alle RC Toulon), Davit Zirakashvili und Viktor Kolelishvili (beide Clermont Auvergne) verzichten muss, ist sein Team gegen Deutschland klarer Favorit. Georgien hat die Rugby-Europameisterschaft seit 2007 siebenmal gewonnen. Im Hinspiel 2015 in Heusenstamm besiegten die Georgier die Deutschen mit 64:8. Auf die Pforzheimer sowie das gesamte deutsche Team wartet in Georgien also eine sehr schwere Aufgabe.

Auch Bundestrainer Kobus Potgieter muss auf viele Leistungsträger verzichten. Im Sturm fallen die verletzten Kehoma Brenner und Timo Vollenkemper (beide Heidelberger RK) sowie Julius Notstadt (SO Chambery) aus. Raynor Parkinson (Heidelberger RK), Chris Hilsenbeck (US Colomiers) und Damien Tussac (US Montauban) haben von ihren französischen Vereinen keine Freigabe erhalten, fehlen somit in der Hintermannschaft. Mika Tyumenev und Tim Menzel stehen am Wochenende wohl im Kader des RC Strasbourg.

„Wir wollen gegen Georgien unsere Leistung überprüfen, ob wir auf dem richtigen Weg Richtung Klassenerhalt sind“, sagt Potgieter. Um in der Division 1A zu bleiben, hat die deutsche 15er-Nationalmannschaft ihre längste und intensivste Vorbereitung in ihrer Geschichte absolviert. Diese gipfelte im Spätherbst in einer Tour nach Brasilien und zwei Siegen gegen die Mannschaft vom Zuckerhut. „Unser Augenmerk lag dabei darauf, unsere Verteidigungsarbeit und unser Angriffsspiel zu verbessern. Zudem haben die Spieler an ihren individuellen Fähigkeiten gearbeitet, damit sie besonders in den direkten Duellen das Spiel schneller gestalten können“, erklärt der deutsche Trainer. Die weiteren Gegner seines Teams sind Russland, Portugal, Rumänien und Spanien.