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Rod Glessing vom TV Pforzheim (rechts) lässt sich nicht so leicht aufhalten. Gegen den ASV Köln will der Dritte-Reihe-Stürmer punkten. © Jürgen Keller
10.10.2013

Rugby-Meisterrunde: TVP-Fans erwarten hohen Sieg gegen ASV Köln

Souverän ist der Turnverein Pforzheim durch die erste Runde der Rugby-Bundesliga Süd marschiert. Nur eine knappe Last-Minute-Niederlage gegen den deutschen Meister Heidelberger RK trübt ein wenig die Erfolgsbilanz. Jetzt kann der TVP am Samstag im ersten Spiel der Meisterrunde Süd gegen den ASV Köln einen großen Schritt in Richtung Viertelfinale machen.

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Im Augenblick liegen die Pforzheimer Rugbyspieler auf dem zweiten Rang in der Meisterrunde Süd. Das dürfte auch nach diesem Wochenende so bleiben, denn mit dem ASV Köln tritt der noch punktlose Tabellenletzte am Samstag um 15 Uhr im TVP-Stadion am Rattachweg in Pforzheim-Eutingen an. Im Vorjahr gab es hier einen 131:0-Sieg für die damals wie jetzt hoch favorisierten Pforzheimer, die nicht nur in den Punkten Kraft und Schnelligkeit deutlich überlegen waren. Die Kölner scheinen sich jedoch in der Rugby-Bundesliga etabliert zu haben, weshalb das Spiel am Samstag nicht unbedingt wieder so ein extrem lockerer Spaziergang für die TVP-15 werden muss.

Schnell zur Topform gefunden

Anders als im Vorjahr haben die Pforzheimer in dieser Saison schon ganz früh zu ihrer Topform gefunden. Außer Meister HRK braucht das Team auf dem Weg isn Viertelfinale eigentlich keine andere Mannschaft ernsthaft zu fürchten.

Etliche Pforzheimer Stammspieler sind zwar im Vorfeld des Köln-Spiels verletzt oder erkältet. Dafür werden die Jugendnationalspieler, die am Wochenende im Einsatz waren, wohl am Rattachweg auftreten können. Andere haben am vergangenen Wochenende Spielpraxis gesammelt, beim Spiel der deutschen Rugbynationalmannschaft gegen die New Zealand Ambassadors, einer Auswahl von neuseeländischen Rugbyspielern, die in Europa aktiv sind. Mit Chris Howells, Rob May, Timo Vollenkemper, Carlos Soteras-Merz, Marlen Walker, Tim Kasten, John Willis, Aidan Winter, Jeremey Te Huia, Mustafa Güngör und Manasah Sita war fast das gesamte Team des TVP für eine der beiden Mannschaften auf dem Platz gestanden. Das deutsche Nationalteam siegte verdient mit 20:3.