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Zum Sieg des Teams aus Keltern steuerte Camille Mahlknecht (Nr. 44) bei. Bei den Duellen unterm Korb hatte Tothenburg mit Kierra Mallard (Nr. 20) immer wieder das Nachsehen.   Ripberger
Zum Sieg des Teams aus Keltern steuerte Camille Mahlknecht (Nr. 44) bei. Bei den Duellen unterm Korb hatte Tothenburg mit Kierra Mallard (Nr. 20) immer wieder das Nachsehen. Ripberger
01.11.2015

Rutronik Stars Keltern gewinnen auch ihre siebtes Bundesliga-Spiel

Die Rutronik Stars aus Keltern greifen weiter nach den Sternen. Das Team von Trainer Christian Hergenröther gewann mit dem 83:74 (46:48) gegen die Avides Hurricanes aus dem norddeutschen Rothenburg an der Wümme sein siebtes Spiel in der Basketball-Bundesliga der Frauen und bleibt ungeschlagen auf dem zweiten Tabellenplatz.

Entscheidend absetzen konnten sich die Gastgeberinnen aber erst im letzten Viertel, als den Gästen die Puste ausging. Die Hurricanes waren nur mit neun Spielerinnen angereist, von denen lediglich acht im Einsatz waren. Im vierten Viertel musste Topscorerin Margret Skuballa (21 Punkte) nach dem fünften Foul vom Feld.

Viele Rebounds geholt

„Wir waren defensiv oft einen Tick zu spät dran. So haben wir den Gegner im Spiel gelassen“, bilanzierte Christian Hergenröther nach der Schlusssirene. Vor allem die 48 Punkte, die das Team aus Rothenburg vor der Pause gemacht hatte, störten ihn: „Das ist massiv zu viel.“

Dass es am Ende noch zu einem ungefährdeten Sieg für die „Sterne“ reichte, lag an der Überlegenheit unter den Körben. Alleine Mara Hjelle und Camille Mahlknecht holten zusammen 23 Rebounds – fast so viele wie das ganze Gästeteam. Während Keltern 16 Offensivrebounds holte, waren es bei den Hurricanes sechs. So konnten es die Basketballerinnen aus Keltern auch verschmerzen, dass ihre Trefferquote schlechter war als die der Gäste.

Die Stars wissen, dass sie jetzt die Gejagten sind. „Wir haben ein Fadenkreuz auf dem Rücken. Jeder will uns schlagen. Umso schöner ist es, ungeschlagen zu bleiben“, freute sich Centerspielerin Mara Hjelle. Mit 15 Punkten kam sie wie Magali Mendy (19), Ashley Guay (15) und Mahlknecht (10) auf eine zweistellige Ausbeute.

Die Gastgeberinnen profitierten zudem davon, dass sie im Zusammenspiel besser waren. „Wir müssen gemeinsam den Ball bewegen“, fordert Trainer Hergenröther. 13:7 gewannen die Sterne den Vergleich bei den Assists – den direkten Vorlagen zu Punkten.

Die Partie begann für Keltern mit einer 12:4-Führung nach Maß, doch Rothenburg blieb dank Skuballa (21) und Kierra Mallard (19) im Spiel und führte plötzlich 41:35. Ana-Maria Kammer und Magaly Mendy betrieben mit Dreiern kurz vor der Pause Schadensbegrenzung. Im dritten Viertel drehten die Stars die Partie. „Wir haben uns immer wieder gefangen“, so Teamkapitän Kammer, „und am Ende hatten wir einfach mehr Puste.“

Rutronik Stars Keltern: Ciappina, Elbert 2, Guay 15, Hjelle 15, Kammer 7, Kenyon 7, Mahlknecht 10, Matic 4, Mendy 19, Prötzig 4, Schüler