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Energieleistung: Stina Barnert von den Rutronik Stars Keltern zieht zum Korb. Foto: Hennrich
Energieleistung: Stina Barnert von den Rutronik Stars Keltern zieht zum Korb. Foto: Hennrich
25.02.2018

Rutronik Stars Keltern setzen sich mit 76:60 gegen Bad Aibling durch

Keltern-Dietlingen. Die Niederlage in Herne haben die Rutronik Stars aus Keltern gut weggesteckt und mit dem 76:60 (44:32) gegen die Fireballs Bad Aibling, einen weiteren Verfolger, ihre Tabellenführung in der Basketball-Bundesliga der Frauen untermauert.

Dass diese Spitzenposition dem Team wichtig ist, betonte Stina Barnert: „Wir wollen den Platz eins unbedingt halten, weil es eine Aussage ist, wo wir hinwollen“, gibt die Spielmacherin selbstbewusst zu Protokoll. Zur Erinnerung: Vergangene Saison waren die Sterne als Zweiter in die Play-offs gegangen und hatten in der Endabrechnung nach der verlorenen Finalserie gegen den TSV Wasserburg auch nur Rang zwei belegt.

Das Spiel hielt gestern Abend von Beginn an, was es versprochen hatte. Beide Mannschaften spielten mit einer hohen Intensität, es gab einen Schlagabtausch, den zunächst die Gäste aus Bayern dominierten und 14:8 führten.

Dann nahm Sterne-Coach Christian Hergenröther eine Auszeit und brachte sein Team auf Kurs. Mit einem 13:2-Lauf drehte Keltern das Spiel bereits bis Ende des ersten Viertels (21:16) und baute den Vorsprung bis zur Halbzeit auf 44:32 aus. Während die Quote bei den Zweierwürfen mit 60 Prozent ordentlich war, ging bei den Dreiern wenig (21 Prozent). Lediglich Marina Markovic traf zweimal aus der Distanz. Neuzugang Alicia DeVaughn steigerte sich nach nervösem Beginn und punktete am Ende zweistellig (11). Insgesamt gelang es den Gastgeberinnen, ihre Größenvorteile unter dem Korb auszuspielen.

„Es war ein Spiel mit Höhen und Tiefen. Die erste Halbzeit war sehr gut“, zog Hergenröther nach der Schlusssirene Bilanz. Sein Team hatte im Verlauf der zweiten Halbzeit den Vorsprung zeitweise auf 20 Punkte ausgebaut, leistete sich dann aber wieder eine Schwächephase. Bad Aibling, das mit nur sieben Spielerinnen agierte, kämpfte sich noch einmal mit Macht auf neun Zähler heran. „Wir haben phasenweise sehr gut verteidigt, dann haben wir zeitweise die defensive Intensität vermissen lassen“, so Christian Hergenröther.

Stina Barnert war es schließlich, die den kurzen Negativlauf beendete. Erst klaute sie dem Gegner den Ball, dann schlug sie offensiv mit einem Dreier zu und läutete damit einen 12:1-Lauf ein, der die Partie endgültig entschied. Dabei machte es sich laut Hergenröther auch bezahlt, dass Keltern im athletischen Bereich viel gearbeitet hat: „Wir konnten am Ende noch nachlegen.

Rutronik Stars Keltern: Barnert 10, DeVaughn 11, Miloglav 2, Liktharovic 15, Ciappina, Markovic 16, Orrange 14, Pikciute 3, Pokk 5