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Auch Renata Pudlakova war bei den Sternen zuletzt angeschlagen. Foto: PZ-Archiv/Ripberger

Rutronik Stars Keltern trotz personeller Sorgen gegen Chemnitz favorisiert

Keltern. Es ist das, was man im Sport gemeinhin eine Pflichtaufgabe nennt. Wenn die Basketballerinnen der Rutronik Stars Keltern am Sonntag um 17.30 Uhr in eigener Halle in der Bundesliga gegen die ChemCats aus Chemnitz antreten, wäre alles andere als ein Erfolg für die Gastgeberinnen eine Überraschung.

Schließlich hat der Tabellenvierte aus Keltern schon elf Siege auf dem Konto, Schlusslicht Chemnitz hingegen ging erst dreimal als Sieger vom Parkett.

Fünf fehlten im Training

Allerdings war der Trainingsbetrieb bei den Sternen in dieser Woche stark eingeschränkt. Bis zu fünf Spielerinnen fehlten krank oder verletzt. Renate Pudlakova plagte sich mit einer Blessur an der Hand, Mante Kvederaviciute hat sich beim Sieg in Hannover einen Cut am Auge zugezogen. Und Emma Stach ist von einer Knieverletzung behindert. Krank fehlten zudem Marina Markovic und Ezienne Kalu.

Doch Trainer Christian Hergenröther hofft, dass die meisten dieser fünf Spielerinnen bis zum Sonntag wieder einsatzfähig sind. Das wäre auch wichtig, weil Keltern in dieser Saison oft von seiner Rotation profitierte. Die Bank ist gut besetzt, da kann man auch den Leistungsträgerinnen eher mal eine Auszeit gönnen.

Chemnitz ist dazu der Gegenentwurf. Dort tragen sechs Spielerinnen die Hauptlast und Verantwortung. Mit Irene Maya Hood und Jasmine Smith verfügt das Team sogar über zwei Spielerinen, die im Schnitt zweistellig punkten und zusammen zudem in 15 Partien 213 Rebounds gepflückt haben – eine stolze Summe.

Für Keltern geht es darum, „die Zeit vor den Playoffs effektiv zu nutzen“, wie Christian Hergenröther sagt. Durch die Neuzugänge Rebecca Tobin und Milicia Deura wurde die Statik des Teams noch einmal verändert. Jetzt gilt es, sich einzuspielen, ehe die entscheidende Saisonphase beginnt. Bis dahin wollen die Sterne gerüstet sein – schließlich gilt es, den Titel zu verteidigen.