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Mailis Pokk (links, hier im Spiel gegen Halle) gehörte im Pokal in Bad Aibling zu den wenigen Spielerinnen, die Normalform erreichten. Foto: PZ-Archiv, Becker
Mailis Pokk (links, hier im Spiel gegen Halle) gehörte im Pokal in Bad Aibling zu den wenigen Spielerinnen, die Normalform erreichten. Foto: PZ-Archiv, Becker
08.01.2017

Rutronik Stars Keltern ziehen gegen Bad Aibling in Pokal-Endrunde ein

Die Sterne setzen ihre Siegesserie auch im neuen Jahr fort – doch der Motor läuft noch nicht rund. Nach dem holprigen 73:67-Sieg in der Bundesliga gegen den SV Halle, mussten sich die Basketballerinnen aus Keltern am Sonntag auch im Pokal-Viertelfinale mächtig strecken, um am Ende mit einem 71:65-Erfolg gegen den Bundesliga-Konkurrenten TuS Bad Aibling den Einzug ins Final-Four-Turnier perfekt zu machen.

„Das war ein ganz, ganz schlechtes Spiel von uns“, meinte Sterne-Teammanager Dirk Steidl nach der Partie. „Von der Stärke aus der Vorweihnachtszeit hat die Mannschaft derzeit noch nichts.“

Die erste Halbzeit sei „grauenhaft“ gewesen, so Steidl. Viele Ballverluste und unkonzentrierte Abschlüsse führten dazu, dass der Underdog Bad Aibling nach dem ersten Viertel mit 19:12 führte und zur Halbzeit mit 33:25 sogar an einer Pokal-Sensation schnupperte. Steidl sprach von „Totalausfällen bei einigen Spielerinnen“, die sich nach der Pause aber zusammenrissen. Normalform zeigten gestern nur Jasmine Thomas, Stephanie Wagner und Mailis Pokk. Vor allem Letztere hielt mit überragenden 27 Punkten die Rutronik Stars im Spiel. Mit einem Punkt Rückstand (50:51) ging es dann ins letzte Viertel. Und hier drehte Keltern die Partie endgültig zum 71:65-Sieg. Neuzugang Kristi Mokube kam auch gestern noch nicht zum Einsatz.

Das Final-Four-Turnier wird voraussichtlich am Wochenende 25./26. März ausgetragen. Die vier Finalteilnehmer Keltern, Herne, Hannover und Wasserburg können sich um die Ausrichtung der Endrunde bewerben. Die Sterne – letzte Saison Verlierer im Pokalfinale gegen Wasserburg – denken darüber nach.