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Stolz präsentierten Kelterns Basketballerinnen nach dem Pokalfinale ihre Silbermedaillen. Jetzt will das Team von Trainer Christian Hergenröther (rechts) auch in den Play-offs weit kommen. Schneider
Stolz präsentierten Kelterns Basketballerinnen nach dem Pokalfinale ihre Silbermedaillen. Jetzt will das Team von Trainer Christian Hergenröther (rechts) auch in den Play-offs weit kommen. Schneider
25.03.2016

Rutronik Stars greifen in Play-offs nach den Sternen

Für die Basketballerinnen aus Keltern waren die vergangenen Monate eine lange Erfolgsgeschichte. Was im Mai 2015 mit dem Aufstieg in die 1. Bundesliga begonnen hat, und findet nun am Ostersonntag (17.30 Uhr, Dietlinger Speiterlinghalle) mit dem ersten Play-off-Heimspiel gegen den BC Marburg ihren nächsten Höhepunkt.

Mit einem Erfolg in der Viertelfinalserie nach dem Modus „Best of 3“ verbunden wäre der Einzug in die Runde der besten vier. Das haben die Spielerinnen des Grünen Stern Keltern ja auch im Pokal geschafft. In diesem Wettbewerb hatten sich die Rutronik Stars für das TOP4-Turnier in Marburg qualifiziert und dort im Halbfinale Herne geschlagen, ehe im Finale der große Favorit Wasserburg eine Nummer zu groß war. Dennoch waren die „Sterne“ mit der Silbermedaille am Ende überglücklich.

Sollte Keltern auch in der Meisterschaft der Einzug ins Halbfinale gelingen, spielt das Team erneut um eine Medaille. Dem ersten Spiel am Ostersonntag in Keltern, folgt das Rückspiel am Freitag (1. April) in Marburg. Sollte danach kein Team zwei Siege errungen haben, findet das Entscheidungsspiel am Sonntag, 3. April, um 17.30 Uhr wieder in Keltern statt. Für viele Basketball-Experten sind die Sterne trotz des Heimrechtes nicht der Favorit auf den Einzug ins Halbfinale. Dies liegt vor allem am sehr gut bestückten Kader der Gäste aus Hessen sowie an den beiden recht deutlichen Niederlagen gegen Marburg in der regulären Saison.

Doch die Sterne haben in dieser Saison mehrfach gezeigt, dass sie kämpfen können, wenn es darauf ankommt. So hofft Sterne-Coach Christian Hergenröther, dass man die Euphorie aus dem Pokalauftritt auch auf den Play-off-Auftakt übertragen kann. Nach zwei freien Tagen hat das Team am Mittwochvormittag wieder den Trainingsbetrieb aufgenommen und sich intensiv auf das Marburg-Spiel vorbereitet. Außer der an der Schulter verletzten Centerin Zorica Mitov stehen Head-Coach Hergenröther derzeit alle anderen Kader-Spielerinnen zur Verfügung. Im Marburger Kader stehen mit Finja Schaake, Svenja Greunke, Julia Gaudermann und Birte Thimm gleich vier aktuelle deutsche A-Nationalspielerinnen. Dazu gesellt sich mit Katlyn Yohn eine der besten Distanzschützinnen der Frauen-Bundesliga. Durchschnittlich kommt die US-Amerikanerin auf 14,3 Punkte und ist damit Top-Scorerin ihres Teams. ds/ok