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Macht Fortschritte: Sterne-Neuzugang Matea Vrdoljak. Foto: PZ-Archiv, Ripberger
Macht Fortschritte: Sterne-Neuzugang Matea Vrdoljak. Foto: PZ-Archiv, Ripberger
04.02.2016

Rutronik Stars treten weite Reise zu den Avides Hurricanes an

Nach dem Abschlusstraining am Freitagvormittag geht es für die Sterne bereits um die Mittagszeit in Richtung Rotenburg an der Wümme. Mit knapp 600 Kilometern ist es die weiteste Auswärtsfahrt für die Rutronik Stars in der ersten Planet-Cards Damen Basketball-Bundesliga. Aufgrund dessen werden die Sterne die weite Fahrt mit einem Rahmenprogramm verbinden, und nach dem Spiel in Rotenburg noch zwei weitere Tage in Hamburg verbringen.

Die von Tomas Holesovsky trainierten Avides Hurricanes belegen aktuell mit acht Siegen den siebten Tabellenplatz und haben sich damit bereits die Play-Off-Teilnahme gesichert. Für Sterne-Coach Hergenröther ist Rotenburg ein sehr schwer auszurechnendes Team. „Sie haben enorme spielerische Qualität in ihrem Kader“, weiß er. Dies haben die verbliebenen „5 Kämpferinnen“ am letzten Wochenende in Wasserburg eindrucksvoll gezeigt. Ohne eine Ersatzspielerin auf der Bank führten sie zur Halbzeit beim deutschen Serienmeister Wasserburg sogar mit einem Punkt. Am Ende schwanden die Kräfte der „Musketiere“ zwar, eine Niederlage mit elf Punkten und nur fünf Spielerinnen in Wasserburg ist jedoch als tolles Ergebnis einzustufen. Warum die Hurricanes nur zu Fünft in Wasserburg antraten, wurde diese Woche in der Basketball-Szene zwar heftig diskutiert, eine klare Erklärung dafür gab es aber nicht zu lesen.

Die Sterne haben sich auf den Gegner intensiv vorbereitet, vor allem an der Defense gegen die gefährlichen Rotenburger Distanzschützinnen wurde gearbeitet. Mit Nationalspielerin Margret Skuballa, Shayann Selby, Angela Rodriguez und Pia Mankertz haben gleich vier Spielerinnen eine Dreier-Quote zwischen 33 und 40 Prozent. Top-Scorerin ist Centerin Kierra Mallard mit durchschnittlich 15,7 Punkten. Für die Sterne geht es in den verbleibenden fünf Spielen der regulären Saison darum, sich einen Platz unter den ersten Vier der Tabelle, und damit das Heimrecht in den Play-Off-Spielen, zu sichern. Dass dies trotz der zwei Siege Vorsprung auf den Tabellenfünften Marburg alles andere als einfach ist, zeigt das ambitionierte Restprogramm der Sterne. Drei schwere Auswärtsspiele in Rotenburg, Herne und Marburg sowie die Heimspiele gegen Freiburg und Wasserburg erwarten die Sterne in den nächsten Wochen. Auch deshalb wäre ein Sieg gerade in Rotenburg ein wichtiger Schritt zum Heimrecht in den Play-Offs.

Die Sterne haben derweil die Integration des jüngsten Neuzugangs, der kroatischen Nationalspielerin Matea Vrdoljak, vorangetrieben. „Matea macht im Training einen sehr guten Eindruck, jedoch merkt man ihr noch die konditionellen Defizite an“, so Sterne-Coach Hergenröther.