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Konnte nach 90 Minuten Spiel gegen den SC Freiburg II das Möslestadion nicht mit glücklichem Gesicht verlassen: Trainer Michael Wittwer musste eine 2:5-Niederlage seines FC Nöttingen erleben.
Konnte nach 90 Minuten Spiel gegen den SC Freiburg II das Möslestadion nicht mit glücklichem Gesicht verlassen: Trainer Michael Wittwer musste eine 2:5-Niederlage seines FC Nöttingen erleben. © PZ-news-Archiv
01.11.2014

SC Freiburg II watscht FC Nöttingen - Einbruch in zweiter Hälfte

Gerade erst konnte man den Eindruck gewinnen, als wäre der FC Nöttingen nach zwei Siegen und einem Remis in den letzten drei Spielen nicht mehr die Schießbude der Regionalliga wie im September, als der FCN hintereinander 0:5, 0:4 und 1:3 verloren hatte. Doch am Samstag fielen beim SC Freiburg II schon wieder insgesamt sieben Tore, wobei die Nöttinger zweimal ins SC-Netz trafen.

Der FCN war gewarnt: Die Freiburger hatten in den vergangenen sieben Spielen nur eines verloren. Nach dem 5:2-Sieg im Möslestadion gegen in der zweiten Halbzeit einbrechende Nöttinger kann der SCF II seine Positivserie fortsetzen.

Schon ganz früh im Spiel mussten die mitgereisten FCN-Fans erste Ängste überstehen. In der 4. Minute markierte der junge Mittelfeldspieler Daniele Gabriele das 1:0 für die Gastgeber. Doch danach glückte den Hausherren bis zum Halbzeitpfiff kein Treffer mehr. Die Nöttinger konnten dagegenhalten, wollten nicht aufgeben.

Der Lohn für die Bemühungen: In der 49. Minute gelang Niko Dobros der Ausgleich. Wer jedoch auf die Wende in diesem Spiel hoffte, wurde enttäuscht. Nur vier Minuten später verwandelte Gabriele einen Handelfmeter zum 2:1 für den SCF II. Und dann brachen alle Dämme. Von der 61. bis zur 70. Minute fielen noch drei Tore (Philipp Zulechner, Fabian Menig, Christos Almpanis) für die Gastgeber. Das Spiel war entschieden und die Erinnerungen an die Klatschen vom September wieder geweckt.

Holger Fuchs konnte mit seinem Tor zum 2:5 in der 83. Minute das Ergebnis für die Nöttinger etwas freundlicher gestalten, doch mehr war an diesem Samstagnachmittag nicht mehr drin. Der FCN liegt damit weiterhin auf Platz 14 in der Gefahrenzone.