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02.09.2016

SG Pforzheim/Eutingen: Heimpremiere gegen Zweibrücken – TGS Pforzheim in Nußloch bei heißem Titelanwärter

Pforzheim. Für die Dritt-Bundesligisten im Handball, TGS Pforzheim und SG Pforzheim/Eutingen, fällt an diesem Wochenende nach fast dreimonatiger Vorbereitung der Startschuss in die neue Saison.

Aufsteiger SG Pforzheim/Eutingen freut sich am Samstag (20.00 Uhr) auf das Heimspiel in der Bertha-Benz-Halle gegen den SV 64 Zweibrücken. „Nach der knüppelharten Vorbereitung sind meine Jungs heiß“, sagt SG-Coach Alexander Lipps. Saisonziel ist natürlich der Klassenerhalt. Auch in der 3. Liga setzt man bei den Eutingern die Philosophie des Jugendstils fort. Von extern hat man sich aus der 2. französischen Liga mit Goran Gorenac einen 2,08 Meter großen Linkshänder geangelt. Neu zwischen den Pfosten steht Mile Matijevic, der vom TV Großwallstadt und aus Fürstenfeldbruck Drittliga-Erfahrung mitbringt.

Mit dem SV Zweibrücken erwartet die SG einen Gegner, bei dem die Jugendarbeit ebenfalls im Vordergrund steht. Den Wechsel des Jugendnationalspielers und Torjägers Robin Egelhof zur TSG Friesenheim dürften die Westpfälzer nur schwer kompensieren können. Dies macht berechtigt Hoffnung für die SG auf das erste und auch wichtige Punktepaar.

Spätestens mit der Wieder-Verpflichtung von Michal Wysokinski, dessen Qualitäten nicht nur als Angreifer, sondern vor allem auch als Abwehrstabilisator und -organisator bekannt sind, ist die TGS Pforzheim in den Kreis der Titelanwärter aufgerückt. Schon zuvor hatte Wolfgang Taafel mit Neuzugängen wie Martin Kienzle, Felipe Soteras-Merz, Evgeni Prasolov sowie Nils Boschen Hochkaräter verpflichtet, die in jeder Vertretung des Sechzehnerfeldes hochwillkommen wären und die dafür garantieren sollten, dass die Wart-berger nach den Mittelfeldplätzen in ihren ersten drei Spielrunden in der 3. Liga diesmal vorne angreifen können. Florian Taafel soll seine Schulterentzündung, die ihn im Verlauf der vergangenen Rückrunde beim Wurf hinderte, inzwischen auskuriert haben.

Mit der SG Nußloch und den Wartbergern führt der Staffelleiter am Sonntag (17.00 Uhr) gleich zwei Hochkärter zusammen. Denn die gastgebenden Bergsträßler werden mit den Zugängen Jochen Geppert (SG Leutershausen) und David Ganshorn (SG Kronau/Östringen II) ebenfalls den Meisterschaftsanwärtern zugerechnet. Wie im Vorjahr, als man sich in Nußloch mit 26:26 und beim Rückspiel in Pforzheim mit 29:29 jeweils remis trennte, ist auch diesmal eine heiße Kiste zu erwarten. Unvergessen ist den TGS-Fans noch der furiose Vergleich in der Bertha-Benz-Halle, in dem zunächst geschockte Wartberger einen 0:8-Rückstand nach sieben Minuten zwischendurch noch in eine Führung drehten.