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Im Fokus nicht nur der Fotografen stand Dominik Seganfreddo, der im Derby für die SG Pforzheim/Eutingen zehnmal erfolgreich war. Foto: Hennrich/PZ-Archiv
Im Fokus nicht nur der Fotografen stand Dominik Seganfreddo, der im Derby für die SG Pforzheim/Eutingen zehnmal erfolgreich war. Foto: Hennrich/PZ-Archiv
27.10.2016

SG Pforzheim/Eutingen braucht Erfolg gegen Köndringen/Teningen

Pforzheim. Nach dem verlorenen Derby gegen die TGS Pforzheim bleibt für Handball-Drittligist SG Pforzheim/Eutingen wenig Zeit, die Wunden zu lecken. Am morgigen Samstag um 20.00 Uhr wartet in der Bertha-Benz-Halle schon das nächste wichtige Spiel.

Mit der SG Köndringen/Teningen haben die Pforzheimer einen Gegner zu Gast, der sich in der Tabelle ebenfalls nach unten orientieren muss. Der Gegner aus dem Breisgau befindet sich in dieser Saison nach größerer Spielerfluktuation im Neuaufbau, kann aber dennoch von einer jahrelangen Zugehörigkeit zur Regional- bzw. Bundesliga zehren. Die Erfahrung zeigt sich auch darin, dass die Südbadener ihre Punkte gerade in den Spielen, in denen es darauf ankommt – wie gegen die mitgefährdeten Teams aus Mundenheim und Zweibrücken – konsequent einsammelten. Mit Pascal Bührer stellt die Truppe, die von dem Dänen Ole Anderson gecoacht wird, den aktuellen Schützenkönig der 3. Liga, mit Felix Zipf einen weiteren ganz gefährlichen Rückraumkanonier. Nach vier Niederlagen, in denen die Gegner nach dem Abpfiff voll des Lobes über seine Mannen waren, hat Alexander Lipps der schönen Worte genug. Realität ist, dass der Aufsteiger mit 3:11 Zählern am Rande der Abstiegszone krebst und am Samstag gegen einen direkten Konkurrenten das Punktepaar unbedingt behalten will. Im Laufe der Woche hat man die Schwächen und Fehler aus dem Derby analysiert und vor allem versucht, die Frage zu beantworten, warum der Rückraum, in dem mit Manuel Mönch, Sandro Münch und Nikolai Gerstner erstmals alle drei Hoffnungsträger zur Verfügung standen, nicht die erwarteten Tore produzierte. Dass bis auf Julian Broschwitz (Klassenfahrt) alle Mann im Training waren, macht für den Samstag Mut. Jetzt will man sich mit der Kampfkraft, mit der man vergangene Saison aus fast aussichtsloser Position doch noch den Aufstieg schaffte, den Klassenerhalt sichern.