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Youngster Tim Kusch (links) soll wie im Vorrundenspiel auch am Samstag in in Steißlingen über sich hinauswachsen.  Foto: PZ-Archiv, Becker 

SG Pforzheim/Eutingen erwartet nächstes schweres Spiel in Steißlingen

Pforzheim. In der Handball-Oberliga Baden-Württemberg ist die SG Pforzheim/Eutingen durch den Sieg gegen die SG Heddesheim wieder auf den vierten Tabellenplatz vorgerückt. An der Situation der Eutinger hat sich allerdings nicht viel geändert. Mit dem TSV Blaustein, dem TV Plochingen sowie der SG Köndringen/Teningen stehen sieben Spieltage vor dem Saisonende drei Mannschaften vor der SG, die von den Eutingern aus eigener Kraft nicht mehr eingeholt werden können.

Rechnen hilft nichts

Rechenspiele helfen aber derzeit genauso wenig weiter, wie das lamentieren über Verletzungspech. In dieser Hinsicht hat Trainer Alexander Lipps mit seiner Maxime, „ich muss mit den Spielern auskommen, die mir zur Verfügung stehen“ und „ich konzentriere mich nur auf das nächste Spiel“, völlig recht.

Das nächste Spiel ist am Samstag beim Turn- und Sportverein Steißlingen und schon deshalb ein ganz schweres, weil die Gastgeber von der Hegau selbst – und zwar an der Abstiegsfront – in der Bredouille stecken. Nach fünf Niederlagen in Folge – die letzte am vergangenen Wochenende beim TSV Weinsberg wurde sogar als Demontage apostrophiert – ist man auf Platz 13, dies ist der erste sichere Abstiegsplatz, abgerutscht. Nach einer Woche, in der in Steißlingen „Tacheles“ geredet worden sein soll, können sich die Eutinger darauf einstellen, dass man im Sportpark Mintlestal – den man von der 24:31-Niederlage in der vergangenen Spielrunde ohnehin nicht in guter Erinnerung hat – auf einen ganz heißen Gegner trifft.

Heißer Gegner hin oder Gegner her, in Steißlingen muss die SG ihr eigenes Spiel machen. Wesentliches an der Mannschaftsaufstellung wird sich nicht verändern, die Pforzheimer Hoffnung ruht auf eine geschlossene Mannschaftsleistung, aber auch darauf, dass Manuel Mönch und Felix Lobedank ihre große Erfahrung wieder entscheidend einbringen können und schlussendlich auch drauf, dass Youngster Tim Kusch, der im Vorrundenspiel mit elf Treffern seine beste Saisonleistung ablieferte, auch am Bodensee wieder einmal so richtig explodiert.