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SG Pforzheim/Eutingen

Sandro Münch (Mitte) wird sich auch in seinem letzten Heimspiel für die SG kräftig ins Zeug legen um die Chance auf Platz zwei zu wahren. In der neuen Saison spielt er für Herrenberg. Foto: PZ-Archiv/Becker
Sandro Münch (Mitte) wird sich auch in seinem letzten Heimspiel für die SG kräftig ins Zeug legen um die Chance auf Platz zwei zu wahren. In der neuen Saison spielt er für Herrenberg. Foto: PZ-Archiv/Becker
26.04.2018

SG Pforzheim/Eutingen hängt sich im Kampf um Platz zwei weiter voll rein

Pforzheim. Die Niederlage der SG Pforzheim/Eutingen im Spitzenspiel beim neuen Meister und Aufsteiger TSV Baden-Baden war schon deshalb besonders bitter, weil die Mannen von Alexander Lipps damit in der Tabelle der Handball-Oberliga Baden-Württemberg, aufgrund des schlechteren direkten Vergleichs auch den zum Aufstieg berechtigenden Tabellenplatz zwei an den punktgleichen TV Willstätt verloren haben.

Die SG muss jetzt nicht nur ihre beiden letzten Saisonspiele am morgigen Samstag gegen den TV Weilstetten und am Wochenende darauf bei der TSG Söflingen gewinnen, sondern auch auf die Schützenhilfe der Willstätter Gegner TSB Schwäbisch Gmünd beziehungsweise H2KU Herrenberg hoffen.

Zetern hilft nicht, es gilt weiter Vollgas z geben und in den zwei noch ausstehenden Partien zu retten, was zu retten ist. Dass man in den beiden vergangenen Spielrunden vor allem in der Aufstiegssaison 2015/2016 ähnlich kritische Situationen erfolgreich meisterte, sollte Mut machen.

Kampfstarker Gegner

In Spiel Nummer eins, das am Samstag übrigens zur ungewohnten Zeit um 18.00 Uhr angepfiffen wird, ist der TV Weilstetten der Gegner. Dies wird mit Sicherheit ein ganz hartes Stück Arbeit, denn der Aufsteiger von der Zollernalb verfügt über eine junge, zumeist in der Bundesliga-Jugend der HBW Balingen/Weilstetten ausgebildete Truppe, deren vor allem auch kämpferische Qualitäten die Eutinger beim bisher einzigen, mit 28:28-Toren remis endenden Aufeinandertreffen registrieren mussten. Dabei machten die „Älbler“ in der Schlussviertelstunde sogar einen Sieben-Tore-Rückstand wett. Auch die Tatsache, dass der auf Rang sechs platzierte Gegner frei von jedem Druck agieren kann, dürfte die Aufgabe der SG nicht einfacher machen.

Das letzte Heimspiel der Saison ist auch schon deshalb einen Besuch Wert, weil sich mit Dominik Seganfreddo (künftig SG Leutershausen), Sandro Münch (künftig H2Ku Herrenberg) und Rico Petruzzi (Ziel unbekannt) drei ganz verdiente Eigengewächse, Leistungsträger und auch Publikumslieblinge letztmals dem eigenen Anhang präsentieren.

Andere Partie im Blick

Auf der Tribüne wird man am morgigen Samstag per Handy auch das Willstätter Spiel bei der TSB Schwäbisch Gmünd verfolgen. Die Gmünder nehmen derzeit einen Abstiegsplatz ein, sie haben aber dennoch das Potenzial für Willstätt zum Stolperstein zu werden. Womöglich kommt es dann am letzten Spieltag zu einem echten Showdown.