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SG Pforzheim/Eutingen hat‘s nicht mehr in der eigenen Hand

Gmünd. Im Kampf um den Aufstieg in die 3. Handball-Liga hat die SG Pforzheim/Eutingen am Samstagabend einen schweren Rückschlag erlitten. Beim in der Rückrunde auftrumpfenden TSB Schwäbisch Gmünd verlor der Oberligist mit 26:28 (12:12) und hat damit den Aufstieg nicht mehr in der eigenen Hand. Gestern gewann der TSV Neuhausen gegen den TV Bretten mit 23:22 – der Siegtreffer fiel in allerletzter Sekunde – und setzte sich mit zwei Punkten Vorsprung vor der SG auf Platz zwei. Spitzenreiter ist weiterhin die HG Oftersheim.

Drei Spieltage vor dem Saisonende müssen die Pforzheimer nun auf einen Ausrutscher von Neuhausen hoffen. Durch den direkten Vergleich könnte die SG dann wieder auf Platz zwei springen.

Ohne den verletzten Drasko Mrvaljevic (Achillessehne) ging die Mannschaft von Trainer Alexander Lipps in Gmünd an den Start. In der ersten Halbzeit lieferten sich beide Teams ein Kopf-an-Kopf-Rennen, nach der Pause zogen die Gasteber dann mit einem 5:0-Lauf auf 17:12 (39.) davon. „Das war vorentscheidend. Wir hatten in dieser Phase Probleme in der Abwehr und vorne einfach keine Ideen“, ärgert sich SG-Coach Alexander Lipps. Der Fünf-Tore-Vorsprung hatte bis zur 52. Minute Bestand. Mit zwei Toren in Folge brachte Arne Ruf die SG nochmal auf drei Tore heran (54.), doch Schwäbisch Gmünd konterte mit drei Treffern in Folge zum 26:21. Sandro Münch, Julian Broschwitz und zweimal Dominic Seganfreddo verkürzten mit einem Kraftakt auf 25:26 (58.) und ließen die Gäste nochmal vom Auswärtssieg träumen. TSB-Spieler Max Häfner traf zum 27:25, Seganfreddo noch zum 26:27 (59.). Philipp Schwenk machte mit dem 28:26 dann den Deckel drauf. dom

SG Pforzheim/Eutingen: Andreev, Petruzzi, R. – Müller, Hohnerlein, Münch 7, Koppmeier, Broschwitz 1, Mönch, 2, Hufnagel 1, Schückle 2, Strahlau, Seganfreddo 8/5, Lupus, Ruf 5.