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SG Pforzheim/Eutingen

Wiedersehen: Sandro Münch (links), jetzt Herrenberg, und Julian Broschwitz, immer noch SG Pforzheim/Eutingen. Foto: PZ-Archiv/Becker
Wiedersehen: Sandro Münch (links), jetzt Herrenberg, und Julian Broschwitz, immer noch SG Pforzheim/Eutingen. Foto: PZ-Archiv/Becker
07.02.2019

SG Pforzheim/Eutingen in der Handball-Oberliga vor nächstem Schlüsselspiel

Pforzheim. Es ist fast schon Alltag für die SG Pforzheim/Eutingen, dass in der Handball-Oberliga der Männer Schlüsselspiele auf dem Programm stehen. So geht es am Samstag im Auftritt bei H2Ku Herrenberg um ein ganz wichtiges Punktepaar im Aufstiegsrennen.

Das Vorrundenmatch hat Herrenbergs Dominic Rose zehn Sekunden vor dem Abpfiff per Siebenmeter mit 27:26 für sein Team entschieden. Es wäre keine Überraschung, ginge es auch im Rückspiel ähnlich eng zu. Die Pforzheimer stehen mit 24:10 Punkten auf dem zweiten Tabellenplatz, der zur Teilnahme an den Aufstiegsspielen berechtigt. So gesehen ist der Druck für die Gastgeber angesichts von 20:14 Zählern deutlich höher. Eine Niederlage könnte für die von Alexander Job gecoachte Spielgemeinschaft (TV Hasslach, HSV Kuppingen und VfL Herrenberg) schon das Aus im Rennen um die Spitzenplätze bedeuten.

Für die Pforzheimer gibt es ein Wiedersehen mit Sandro Münch, den es vor der Saison aus Studiengründen von der SG nach Herrenberg zog. Der sprunggewaltige Rechtshänder spielt im linken Rückraum eine ganz zentrale Rolle. Als weitere Leistungsträger, die Julian Broschwitz und seine Mitstreiter am Samstag in den Griff bekommen müssen, sind Dominik Rose, Sascha Marquart und vor allem Routinier Christian Dürner, der als Spielmacher die Fäden zieht und zugleich torgefährlich ist, den Pforzheimern bekannt.

Die Pforzheimer Erfolgsserie mit sieben Auswärtserfolgen in Serie ist zuletzt in Konstanz gerissen. Doch das Team ist auswärts immer zu beachten. Im Heimspiel gegen Remshalden hat man sich zuletzt wieder stabilisiert präsentiert. Besonders wichtig war dabei für Trainer Alexander Lipps die mannschaftliche Geschlossenheit, die sich darin zeigte, dass sich alle seiner Feldspieler in die Schützenliste eintrugen.