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Ein gewohntes Bild auf dem Instagram-Account der SG Pforzheim/Eutingen: Das Team freut sich über einen Auswärtssieg. Screenshot Walter 

SG Pforzheim/Eutingen jubelt dank Sahneleistung in Hälfte eins

Plochingen/Pforzheim. Klar: Gute Auswärtsspiele hat die SG Pforzheim/Eutingen in dieser Saison schon einige gezeigt – schließlich hat er in der Fremde stets gewonnen. Und doch hatte der 29:27 (16:9)-Erfolg am Samstag beim TV Plochingen etwas Außergewöhnliches für Alexander Lipps. Denn: „Die erste Halbzeit war mit das stärkste, das wir in dieser Runde geliefert haben“, lobte der Trainer des Pforzheimer Handball-Oberligisten in der Pressekonferenz nach der Partie.

Dies erkannte auch sein Plochinger Pendant Daniel Brack an, der von einem „verdienten Sieg“ in einem „Super Oberliga-Spiel, das auch taktisch auf hohem Niveau war“, sprach. Ausschlaggebend für die Pforzheimer Sieben-Tore-Führung zur Pause war aus Lipps Sicht die „sehr, sehr starke Deckungsarbeit“. Mit dem ebenfalls glänzend aufgelegten Torwart Mile Matijevic im Rücken habe man überragend verteidigt.

In der Offensive hatte Julian Broschwitz einen ordentlichen Anteil am Pforzheimer Sahnestart: Sein Treffer zum 11:6 nach 20 Minuten war bereits Tor Nummer Fünf des Spiellenkers an diesem Abend.

Dass es trotzdem noch einmal eng wurde, überraschte Lipps dennoch nicht: „Ich hatte großen Respekt vor der ersten Rückraumreihe der Plochinger“, so der SG-Coach. Nach der Pause habe der Gegner die Handbremse gelöst und viele Veränderungen ausprobiert, um das Spiel noch zu drehen. „Da galt es dann für uns, nicht zu zaubern, sondern den Auswärtssieg bei einem direkten Konkurrenten im Kampf um die vorderen Positionen zu holen.“

Dies gelang letztlich auch dank eines Plochinger Fehlpasses zwei Minuten vor Schluss: Wäre dieser beim Mitspieler und anschließend im SG-Gehäuse gelandet, wäre der Vorsprung auf ein Tor geschrumpft. So aber blieb der SG eine heiße Schlussphase erspart.