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SG Pforzheim/Eutingen

Letztes Spiel, letzte Ansprache: Trainer Alexander Lipps mit seinen Oberliga-Handballern von der SG Pforzheim/Eutingen. Foto: PZ-Archiv/Ripberger
Letztes Spiel, letzte Ansprache: Trainer Alexander Lipps mit seinen Oberliga-Handballern von der SG Pforzheim/Eutingen. Foto: PZ-Archiv/Ripberger
03.05.2018

SG Pforzheim/Eutingen muss zum Saisonausklang nach Söflingen

Pforzheim. Der finale Spieltag in der Handball-Oberliga der Männer wird zum Spieltag der Wahrheit für die SG Pforzheim/Eutingen.

Um sich doch noch den Wiederaufstieg in die 3. Bundesliga zu sichern, müssen die Eutinger am Samstag ihren Auftritt bei der TSG Söflingen gewinnen und zusätzlich darauf hoffen, dass der nach Punkten gleichauf liegende TV Willstätt, der wegen des direkten Vergleichs derzeit die Nase vorne hat, im Heimspiel gegen den Tabellenvierten H2Ku Herrenberg patzt.

Die Spiele mit der TSG Söflingen haben es für die Pforzheimer in sich, ob früher in der Regionalliga, oder später in der Oberliga. Zunächst entschieden die Ulmer die Duelle meist knapp für sich, zuletzt war vermehrt Pforzheim im Vorteil, so auch im Vorrundenmatch, das deutlich mit 29:22 an die Mannschaft von Alexander Lipps ging. „Die Spiele mit Söflingen waren für uns schon immer schwierig, aber wir werden alles raushauen, um beide Punkte mitzunehmen. Wenn Willstätt noch was liegen lässt, werden wir da sein“, gab der SG-Coach nach dem letzten Heimspiel mit Weilstetten mutig und selbstbewusst die Richtung für den Samstag vor. Die starke Vorstellung gegen Weilstetten gaben ihm Zuversicht, dass die Eutinger ihren Part erfüllen, wobei die finale Prüfung vor allem für die Pforzheimer auch eine Kopfsache ist.

Abschied für ein Trio

Mit Sandro Münch, Dominik Seganfreddo und Rico Petruzzi stecken gleich drei Leistungsträger letztmals im SG-Trikot. Für sie dürfte es eine Ehrensache sein, sich letztmals für ihren Ausbildungsverein voll reinzuhängen.

Willstätts Gegner H2Ku Herrenberg hat seine Aufstiegschance zwar bereits verspielt, dennoch sind die Spieler vom Gäu derzeit vor allem im Angriff in guter Verfassung, erzielten 43 und 36 Tore in den letzten beiden Begegnungen gegen die SG Lauterstein und den TSV Viernheim. Und eine Wiederholung des 27:27, mit dem sich Herrenberg und Willstätt in der Vorrunde trennten, könnte letztlich den Pforzheimern auch zum Aufstieg reichen.