nach oben
Der Rückraum der SG Pforzheim/Eutingen mit Arne Ruf wird auch gegen Fürstenfeldbruck voll gefordert sein.  Becker/PZ-Archiv
Der Rückraum der SG Pforzheim/Eutingen mit Arne Ruf wird auch gegen Fürstenfeldbruck voll gefordert sein. Becker/PZ-Archiv
13.10.2016

SG Pforzheim/Eutingen nach Heimniederlage vor nächster hoher Hürde

Ein munteres „Gegner-wechsle-dich-Spiel“ betreiben derzeit die beiden Pforzheimer Handball-Drittligisten. Die SG Pforzheim/Eutingen empfängt am morgigen Samstag daheim die TuS Fürstenfeldbruck, bei der zuletzt gerade die TGS Pforzheim zu Gast war. Die TGS wiederum muss zur HSG Balingen/Weilstetten II, die zuletzt bei der SG in Pforzheim spielte. Eine Woche später steigt dann das Derby in der Goldstadt.

Bei der SG Pforzheim/Eutingen hätte man sich einen leichteren Gegner als Fürstenfeldbruck gewünscht, denn die Bayern führen zusammen mit der SG Nußloch die Tabelle an, beide Teams gelten als heiße Aufstiegskandidaten.

Gegner dieses Kalibers wie auch das folgende Derby kommen für den Aufsteiger aus Eutingen zu keinem günstigen Zeitpunkt, denn die Truppe von Alexander Lipps ist nach der Niederlage gegen Balingen/Weilstetten II mit 3:7 Punkten ins untere Drittel der Tabelle abgedriftet. Aber trotz der Favoritenstellung der Gäste muss die SG morgen nicht mit Wackelknien ins Spiel gehen. „Wir nehmen aus der Partie mit Balingen das Positive mit in die neue Trainingswoche“, signalisierte Coach Alexander Lipps. Und da gab es schon einiges, denn der Vergleich gegen die „Jung-Gallier“ war die bisher stärkste Vorstellung des Aufsteigers als Drittligist. Dies gilt insbesondere für den Angriff, in dem Nikolai Gerstner als Spielmacher nach langer Verletzungspause ein unerwartet starkes Comeback ablieferte und damit auch für Routinier Manuel Mönch (9 Tore) Räume schuf wie für Linksaußen Max Lupus (8).

Bald wird auch noch Sandro Münch nach seinem Armbruch zurückkommen. Auch Dominik Seganfreddo, der verletzungsbedingt zuletzt nur bedingt eingesetzt werden konnte, ist auf dem Weg der Besserung. Dabei ist Seganfreddo nicht nur auf Rechtsaußen gefragt, sondern auch als Abfangjäger vor der Abwehr gegen den ungestümen Tempohandball des Teams aus Fürstenfeldbruck.