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Die Spieler der SG Pforzheim/Eutingen um Trainer Alexander Lipps (in schwarz) nach dem 23:23 gegen Nußloch. 

SG Pforzheim/Eutingen punktet dank starker Leistung gegen Tabellenführer

Pforzheim. Rundum zufriedene Gesichter sah man am Samstagabend in der Bertha-Benz-Halle. Und das nicht ohne Grund: Mit einer bärenstarken Leistung ergatterte sich Handball-Drittligist SG Pforzheim/Eutingen einen Punkt gegen den Tabellenführer SG Nußloch.

Zunächst jedoch erlebten die 380 Zuschauer sehr torarme erste Minuten. Fünf Minuten dauerte es, bis die Gastgeber das 0:1, welches Nußloch in der 1. Minute erzielt hatte, ausgleichen konnten. Doch dann legte Pforzheim los und erhöhte auf 5:2 (12.). In einer ausgeglichenen Partie fiel der Ausgleich in der 19. Minute (7:7), zur Pause führte die SG Pforzheim/Eutingen 13:12.

Im zweiten Durchgang konnte sich kein Team entscheidend absetzen, sodass es 60 Sekunden vor Schluss 22:22 stand. Dann der Führungstreffer der Hausherren durch Manuel Mönch – der Sieg schien zum Greifen nah. Doch dann leistete sich Ingo Catak ein unnötiges Foul, das nicht nur eine Zwei-Minuten-Strafe, sondern auch einen Sieben-Meter für die Gäste mit sich brachte. Der Ausgleich. Im Gegenzug nahm Pforzheims Coach Alexander Lipps ein Team-Timeout, welches jedoch nicht fruchtete. Der Angriff der SG Pforzheim/Eutingen scheiterte.

Trotzdem ist das 23:23-Unentschieden ein voller Erfolg für die vom Abstieg bedrohten Pforzheimer, die derzeit den 14. Tabellenplatz belegen – ein möglicher, sogar wahrscheinlicher Relegationsplatz. Der Abstand auf Verfolger Mundenheim ist allerdings geschrumpft – auf drei Punkte. Lipps rechnet damit, dass das letzte Saisonspiel in zwei Wochen – gegen Mundenheim – „relevant“ sein wird. Abgesehen davon sei er „mehr als zufrieden mit dem Punkt“, so Lipps.

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