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Während es beim letzten Spiel nur ein Remis gab, hatte SG-Trainer Alexander Lipps beim Sieg gegen Blaustein nun grund zur Freude. 

SG Pforzheim/Eutingen sichert sich bei Blaustein einen 29:25-Erfolg

Nach dem ärgerlichen Punktverlust vor einer Woche haben die Handballer der SG Pforzheim/Eutingen nun einen Auswärtssieg eingefahren. Das junge Oberliga-Team von Trainer Alexander Lipps setzte sich beim TSV Blaustein mit 29:25 (15:12) durch.

Bester SG-Werfer der Partie am Freitagabend war mit fünf Toren Manuel Mönch. Er hatte großen Anteil am Erfolg, weil er zur Stelle war, als es in der zweiten Hälfte kritisch wurde.

Knapp eine Woche nach dem rätselhaft zustande gekommenen 28:28 beim TV Weilstetten, musste die SG kurzfristig den Ausfall von Jan Strehlau hinnehmen. Der Kreisläufer fehlte wegen einer Erkältung.

Auf seiner Position begann einmal mehr Michael Hohnerlein. Zudem standen für die SG zu Spielbeginn Mönch, Dominik Seganfreddo, Nicolai Gerstner, die Brüder Max und Paul Lupus sowie Torhüter Mile Matijevic auf dem Feld. Ihnen das Vertrauen zu schenken, war nicht schlecht. Zunächst nahm Trainer Lipps keine Wechsel vor.

SG-Deckung offensiv

In der Abwehr setzte die SG auf eine 3-2-1-Formation. Der Gegner ging das Spiel dagegen mit einer 6-0-Deckung an. Offensiv traten bei Blaustein erstmal insbesondere die Außenspieler in Erscheinung. Philipp Frey, der links spielte, kam letztlich auf sechs Treffer, wobei er nur einen von drei Siebenmetern verwandelte. Christoph Spiß auf der rechten Seite gelangen vier Tore. Bester Werfer der gesamten Partie war letztlich Blausteins Patrick Rapp (9 Tore).
Es entwickelte sich ein enges Spiel, in dem die Gäste Ende der ersten Hälfte drei Tore zwischen sich und den Gegner legen konnte: Mit einem 15:12 zugunsten der SG ging es in die Kabinen. Vor 400 Zuschauern gab es danach aber rstmal keine Vorentscheidung.

Spannende zweite Hälfte

Pforzheim/Eutingen musste in der zweiten Hälfte noch einmal um das psychologisch so wichtige Erfolgserlebnis bangen. Blaustein kam nicht nur heran, sondern glich zum 22:22 aus. Nachdem man gegen Weilstetten eine deutliche Führung einbüßte, wollte man auf Pforzheimer Seite jedoch mehr denn je die beiden Punkte.

Matijevic hielt zwar stark, letztlich erwies es sich aber als cleverer Zug, Mitte der zweiten Hälfte Routinier Rico Petruzzi ins Tor zu stellen. Petruzzi zeigte sein Können, als es eng wurde. Vorne übernahm nun ein anderer Routinier Verantwortung und warf vor allem wichtige Tore. Das war Mönch, mit dessen Hilfe der Erfolg bei einem starken Gegner unter Dach und Fach gebracht wurde. Blaustein gelang am Ende nur noch etwas Ergebniskosmetik.

SG Pforzheim/Eutingen: Matijevic, R. Petruzzi – Hohnerlein 2, Münch 5, Mönch 4, Broschwitz 5, Hufnagel 3, Schlögl 1, Catak, Seganfreddo 5/2, M. Lupus 1, Gerstner 2, P. Lupus 1, Müller