760_0900_18310_.jpg SG Pforzheim/Eutingen und TGS können ihre Gegner eine Etage tiefer schicken
Völlig losgelöst, aber trotzdem voll konzentriert will Philipp Schückle mit der SG Pforzheim/Eutingen das letzte Heimspiel dieser Saison bestreiten.  Foto: Gössele 
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Auf harte Gegenwehr müssen sich die Ispringer mit Dennis Kehm (Mitte) in der Relegation zur Badenliga gegen die SG Leutershausen II einstellen.  Foto: Ripberger 

SG Pforzheim/Eutingen und TGS können ihre Gegner eine Etage tiefer schicken

Pforzheim. In der Handball-Oberliga Baden-Württemberg empfängt die SG Pforzheim/Eutingen in ihrem letzten Heimspiel der Saison am Samstag den TSV Weinsberg. Im Gegensatz zu den Gastgebern steht für Weinsberg recht viel auf dem Spiel, denn nur für den Fall, dass die Mannen aus der Heilbronner Ecke in der Konrad-Adenauer-Halle punkten, besteht für sie noch die Chance, dass unter der Weibertreu in der nächsten Saison noch Oberliga-Handball geboten wird.

Unter diesen Umständen muss sich die SG am Samstag auf einen stark kämpfenden Gegner einstellen. Weil die Anwurfzeiten den letzten beiden Saisonspielen für alle Vereine zur gleichen Zeit angesetzt sind, beginnt die Partie diesmal bereits um 19.30 Uhr.

Gnadenstoß der TGS?

Die TGS Pforzheim bestreitet ihr letztes Auswärtsspiel beim TV Heiningen, dessen Chance auf den Verbleib nur noch ganz minimal ist. Es ist davon auszugehen, dass die Turngesellen den Gastgebern aus dem Stauferland den Gnadenstoß versetzen. Nachdem die Würfel um die Meisterschaft zwischenzeitlich gefallen sind, wird Damir Lebovic seinen Männern von der Bank, insbesondere auch dem hoch talentierten Nachwuchstalent Raphael Blum, verstärkt Einsatzzeiten gönnen.

In der Relegation um den Aufstieg zur Oberliga Baden-Württemberg misst sich der TV Bretten am Sonntag in der Rhein-Rench-Halle in Helmingen mit dem Tabellenzweiten der Verbandsliga Südbaden TuS Helmlingen. Im Gegensatz zu den Melanchthonstädtern hat Helmlingen schon einige Spielrunden in der Oberliga Baden-Württemberg hinter sich. Bretten fährt trotzdem mit Optimismus im Ortsteil von Rheinau in der Ortenau an. Die Vizemeisterschaft in Nordbaden hat man auch ohne die Langzeitverletzten Langjahr und Kroninger erreicht, für Kreisläufer Nikolas Grünling konnte man mit dem Pfälzer Mario Knappich kurzfristig noch Ersatz verpflichtet. Im zweiten Teil der Relegation trifft man dann an Himmelfahrt im „Heimspiel“ in Knittlingen auf den Vizemeister der württembergischen Verbandsligen, den ebenfalls oberliga- erfahrenen TV Flein.

Chance gegen Leutershausen

In der Relegation um den Aufstieg in die Badenliga läuft der TV Ispringen am Sonntag als Tabellenzweiter der Landesliga Süd beim Nordzweiten SG Leutershausen II auf. In Ispringen wird befürchtet, dass sich Leutershausen für dieses Spiel mit U21-Spielern aus dem Erstliga-Kader verstärkt. Diese Befürchtungen könnten grundlos sein, weil sich Leutershausens „Erste“ derzeit voll auf den Ligaerhalt in der 2. Bundesliga konzentrieren muss und sowohl am Samstag als auch am Mittwoch darauf ganz wichtige Spiele um den Verbleib zu bestreiten hat. In Ispringen sieht man sich auf das Spiel an der Bergstraße gewappnet, von den zuletzt verletzten Spielern werden Christian Apel und Andreas Schneider auf jeden Fall wieder mit auflaufen können.