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08.05.2013

SG Pforzheim/Eutingen verliert Pokalfinale gegen Heidelsheim

BRUCHSAL. Überraschung im badischen Handball-Pokalfinale: Der Oberligist SG Pforzheim/Eutingen hat gegen den Badenligisten SG Heidelsheim/Helmsheim mit 29:32 verloren und somit den Einzug in den DHB-Pokal nach 2010 unerwartet verpasst.

Auch wenn Pokalspiele ihre eigenen Geschichten schreiben sind die Handballer der SG Pforzheim/Eutingen als Favorit in das Pokalfinale gegangen. Nach dem zuvor knappen Sieg im Halbfinale über Nord-Landesligameister TV Hardheim waren sich die Beteiligten der SG einig, dass das Spiel gegen den Badenligisten alles andere als ein Selbstläufer wird.

Zu Beginn des Spiels deutete auch noch nichts auf die Sensation hin. Die SG war gut gestartet und übernahm mit einer schnellen 5:1-Führung früh die Initiative. Mit zunehmender Spieldauer kamen die Heidelsheimer jedoch immer besser ins Spiel und glichen wenig später zum 6:6 aus.

In der Folge entwickelte sich ein offener Schlagabtausch und beide Mannschaften gingen mit einem 14:14 in die Halbzeitpause. Nach dem Seitenwechsel drehten die Heidelsheimer noch stärker auf und kämpften sich in das Spiel. Mit leidenschaftlichem Einsatz und Wille erarbeitete sich der Badenligist ein Tor nach dem Anderen und stellte die SG immer wieder vor Probleme. Vor allem in der zweiten Halbzeit fand der Oberligist kein Mittel, um das Spiel noch zu drehen. Mit 29:32 mussten sich die Pforzheimer letztlich geschlagen geben und verpassten somit eine weitere Chance auf einen attraktiven Gegner im DHB-Pokal. Dieser warten nun unter Umständen auf die Handballer der SG Heidelsheim/Helmsheim.

Für SG-Trainer Hans Christensen ging der Sieg für den Badenligisten in Ordnung. Durch den nötigen Einsatz und die spielerischen Mittel haben sich die Jungs diesen Erfolg „völlig verdient.“