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SG-Toregarant Dominik Seganfreddo erzielte acht Treffer beim TV Hochdorf.  Foto: Becker 

SG Pforzheim/Eutingen verliert denkbar knapp und muss den Abstieg fürchten

Das wäre es gewesen. Ein Sieg beim TV Hochdorf aus dem Tabellenmittelfeld der 3. Handball-Liga und die SG Pforzheim/Eutingen hätte einen beachtlichen Schritt in Richtung Klassenerhalt machen können.

Am Ende wurmt die knappe 27:28-Niederlage besonders, denn die zwei Siegpunkte hätten vielleicht durch etwas mehr Konzentration hier, etwas mehr Glück da auf dem Pforzheimer Konto eingefahren werden können. So aber muss die SG (Abstiegsplatz 14, 15:35 Punkte) in den letzten fünf Spielen die vier Punkte Differenz zum TuS Fürstenfeldbruck (Nicht-Abstiegsplatz 13, 19:31 Punkte) aufholen – und das wird hart.

Unmöglich ist es nicht. Die Niederlage bei den Hochdorfern hätte auch ein Sieg werden können. Zur Halbzeit lag die SG nur 15:17 hinten, holte dann auf, ging in der 39. Minute mit 21:20 in Führung, wurde dann aber um die 50. Minute herum von einem früh angezogenen Endspurt des TV überrascht und konnte dann nur noch bis auf ein Tor herankommen. Bester Werfer bei der SG war Dominik Seganfreddo mit acht Treffern, gefolgt von Max Lupus mit fünf Toren.

Jetzt müssen die Punkte eben in den nächsten Spielen geholt werden. Am 3. März kommt der Tabellenneute SG Kronau-Östringen II nach Pforzheim. Ein Heimsieg für die SG Pforzheim/Eutingen wäre durchaus drin. Eine erneute Niederlage aber würde selbst Optimisten am Klassenerhalt zweifeln lassen.