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In der Abwehr bekam die SG Pforzheim/Eutingen (rechts Goran Gorenac) gegen Großsachsen keinen Zugriff.  Foto: Becker, PZ-Archiv 

SG Pforzheim/Eutingen verliert in Großsachsen 30:35

Grosssachsen/Pforzheim. Die erwartete Niederlage gab es für die Handballer der SG Pforzheim/Eutingen in der 3. Liga Süd beim Auswärtsspiel in Großsachsen. Mit 30:35 (12:18) zog die Mannschaft von Alexander Lipps bei den heimstarken Gastgebern von der Bergstraße den Kürzeren.

Dabei war die Messe zur Pause bereits gelesen, den in den zweiten 30 Minuten konnten die Pforzheimer den Sechs-Tore-Rückstand zu keinem Zeitpunkt entscheidend verkürzen. Lipps versuchte es zwar mit einigen Umstellungen, berichtet aber: „Großsachsen hatte immer die passende Antwort parat.“ Und die SG-Abwehr bekam den Gegner nie in den Griff.

Nachdem die SG in den vergangenen Spielen oft die ersten zehn Minuten Probleme hatte, wollte man dieses Mal besser in die Partie kommen. Das gelang auch. Bis zum Stand von 9:7 war Pforzheim dran, dann aber setzte sich Großsachsen Tor um Tor ab. „Da haben wir es dem Gegner bisweilen auch zu einfach gemacht“, berichtet der SG-Trainer von der Phase vor der Halbzeitpause..

Angesichts des klaren Rückstandes war klar, dass Pforzheim aufs Tempo drücken und schnelle Abschlüsse suchen musste. Der Rückraum hatte mit Manuel Mönch, Goran Gorenac (je 6 Tore) und Sandro Münch (5) auch eine ordentliche Ausbeute. und Dominik Seganfreddo (8/5) hat eine gute Siebenmeterausbeute. Doch am Kreis ist Michael Hohnerlein weiter Einzelkämpfer, weil Philipp Schückle erneut fehlte.