nach oben
Die meisten Feldtore für die SG Pforzheim/Eutingen erzielte Max Lupus beim Auswärtsspiel in Hochdorf. Foto: Hennrich/PZ-Archiv
Die meisten Feldtore für die SG Pforzheim/Eutingen erzielte Max Lupus beim Auswärtsspiel in Hochdorf. Foto: Hennrich/PZ-Archiv
26.03.2017

SG Pforzheim/Eutingen verliert in Hochdorf trotz phasenweise starker Leistung

Hochdorf/Pforzheim. Sollte die SG Pforzheim/Eutingen am Saisonende wieder aus der 3. Liga absteigen, wird das Handball-Team im Rückblick auf einige verpasste Chancen schauen. Auf Spiele, in denen man der Saison eine andere Wendung hätte geben können. So wie am Samstag, als die Pforzheimer mit 27:28 (15:17) beim Tabellenachten TV Hochdorf den Kürzeren zogen. Besonders ärgerlich dabei, dass man am Ende fast zwei Minuten in Überzahl war – und doch nicht den entscheidenden Treffer setzen konnte.

Es war ein Spiel, das sich leicht in zwei Teile zerlegen lässt. Der erste Part dauerte 16 Minuten und 19 Sekunden – das war der Zeitpunkt, als Jan Claussen für Hochdorf zum 12:5 traf. Die restliche Spielzeit entschied Pforzheim mit 22:16 für sich. Und doch fehlte am Ende ein Tor. Die Lage der SG hat sich dadurch wieder verschlechtert. „Es ist wie vor zwei Wochen. Da hatten wir auch vier Punkte Rückstand auf den Nichtabstiegsplatz“, sagt Alexander Lipps, ehe der Trainer den Knackpunkt anspricht: „Aber jetzt sind es zwei Spiele weniger zu absolvieren.“

Wende nach schwachem Start

Zu Beginn fand die SG weder offensiv noch defensiv zu ihrem Spiel. Was dann folgte, war laut Lipps „mit das stärkste Spiel, das wir in dieser Saison abgeliefert haben“. Tor um Tor arbeiteten sich die Gäste in der Pfalz heran, zur Pause stand es nur noch 17:15 für Hochdorf, sieben Minuten später glich Miloje Dolity zum 19:19 aus, drei Minuten später brachte Sandro Münch sein Team sogar mit 21:20 in Führung. Die auf eine 6-0-Formation umgestellte Abwehr arbeitete nun konsequent, der erweiterte Gegenstoß funktionierte über die Torschützen Dominik Seganfreddo und Max Lupus. Im Rückraum überzeugte Sandro Münch, der den Platz von Manuel Mönch eingenommen hatte.

In der Folge war die Partie offen. Hochdorf setzte sich zwar wieder auf 27:23 ab, doch die Pforzheimer ließen nicht locker. Seganfreddo, Lupus und Münch brachten ihr Team auf ein Tor heran. In den letzten sechs Minuten ließ die SG kein Gegentor mehr zu. Am Ende aber haderten die Pforzheimer mit den Schiedsrichtern. Die zeigten beim letzten Ballbesitz schon nach 20 Sekunden Zeitspiel an. Und als Seganfreddo dann frei zum Wurf kam, pfiffen sie ab. Die Pforzheimer hatten da nämlich einen Pass mehr als erlaubt gespielt.