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Nichts zu holen gab es für die SG mit dem fünffachen Torschützen Marius Hufnagel (rechts) beim TSB Heilbronn-Horkheim.  Foto: Hennrich/PZ-Archiv 

SG Pforzheim/Eutingen von einer Überraschung weit entfernt

Drei Spieltage vor Saisonende ist der rettende viertletzte Rang für die SG Pforzheim/Eutingen endgültig außer Reichweite. Während der Drittliga-Aufsteiger beim TSB Heilbronn-Horkheim erwartungsgemäß unterlag, gewann Konkurrent TuS Fürstenfeldbruck sein Heimspiel gegen den TV Großsachsen mit 33:28 (15:16). Nach dem 28:37 (16:20) der SG gegen das Heilbronner Top-Team beträgt der Rückstand auf Fürstenfeldbruck acht Punkte – nun bleibt nur noch der Strohhalm Relegation.

Anders als beim 28:30 in der Hinrunde konnten die Pforzheimer Handballer die Partie nicht bis zuletzt offenhalten. „Sie haben versucht, das Maximale herauszuholen, leider hat es nicht geklappt“, sagte SG-Trainer Alexander Lipps über seine Spieler.

Vor 450 Zuschauern lag die SG von Beginn an zurück. Nach 14 Minuten hieß es schon 5:12. „Wir haben zu viele leichte Treffer bekommen“, sagte Lipps. Da sein Team nicht schnell genug umschaltete, musste Pforzheim/Eutingen bittere Gegenstoßtore schlucken. Bis zur Pause kam man dennoch bis auf vier Tore heran und Lipps hatte die leise Hoffnung, dass es noch besser werden könnte: „Im Lauf der ersten Hälfte sind wir im Angriff besser ins Rollen gekommen.“

Doch nach 41 Minuten betrug der Rückstand erneut sieben Tore, denn es stand 21:28. Nach 49 Minuten war der Außenseiter dann mit neun Toren hinten – genau wie am Spielende. Bester Werfer der SG war trotz Trainingsrückstands Nicolai Gerstner mit sieben Toren.

Schmerzlich war der Ausfall von Julian Broschwitz und Ingo Catak (beide verletzt) und des erkrankten Arne Ruf. Zudem war nach zehn Minuten für Dominik Seganfreddo Schluss. Der zuletzt treffsicherste SG-Spieler schied mit einer Sprunggelenksverletzung aus.