nach oben

SG Pforzheim/Eutingen

Bei den Handballern SG (in Gelb Tom Schlögl) sollte gegen TuS Steißlingen (weiße Trikots) nicht viel daneben gehen, damit die Punkte endlich einmal in Pforzheim bleiben. Foto: PZ-Archiv/Becker
Bei den Handballern SG (in Gelb Tom Schlögl) sollte gegen TuS Steißlingen (weiße Trikots) nicht viel daneben gehen, damit die Punkte endlich einmal in Pforzheim bleiben. Foto: PZ-Archiv/Becker
08.11.2018

SG Pforzheim/Eutingen will auch gegen Steißlingen Herr im Hause sein

Pforzheim. Wenn nicht jetzt, wann dann? Mit einem Sieg gegen TuS Steißlingen will die SG Pforzheim/Eutingen an diesem Samstag um 20 Uhr ihre schwarze Heimserie beenden. Der Gegner aus dem Kreis Konstanz ist kampf- und wurfstark und steht in der Tabelle mit derzeit 11:7 Punkten auf Platz vier. Zehn Zähler hat Steißlingen allerdings in Heimspielen geholt.

Doch die SG wäre töricht, diesmal auf ein leichtes Spiel zu hoffen. Den einzigen Auswärtszähler holte der Gegner bei der TSG Söflingen, der die SG zu Monatsbeginn knapp unterlag. Niederlagen gab es für Steißlingen beim Spitzenduo SG Konstanz II und TSV Blaustein.

Vorige Saison war es knapp

Was die Steißlinger drauf haben, wissen Alexander Lipps und sein Team aufgrund der beiden Vergleichen vorige Saison. Am Bodensee setzte es eine 24:31-Niederlage, das Rückspiel gewann dann Pforzheim/Eutingen mit 29:24. Allerdings stand dieser Vergleich beim Zwischenstand von 21:21 in der 48. Minute noch auf der Kippe. Im qualitativ breit besetzten Steißlinger Kader befinden sich zwei herausragende Werfer. Es handelt sich um Maurice Wildoer und Mathias Biedermann.

Dass das anstehende Steißlingen-Spiel eine heiße Kiste wird, gilt als ziemlich sicher. Auf jeden Fall wollen Julian Broschwitz und seine Mitstreiter mit Einsatz bis an die Leistungsgrenze den Gordischen Knoten durchschlagen. Bisher hat die SG ja nur ihre Auswärtsspiele gewonnen.

Manuel Mönch, der seine Sperre zwischenzeitlich abgesessen hat, wird bei den Hausherren wieder mitmischen. Das ist wichtig, weil dem jungen Team mit Felix Lobedank und Ingo Catak weiterhin zwei routinierte Leitfiguren fehlen. Dass man bei allem guten Willen, den Heimfluch zu beenden, in der Bertha-Benz-Halle aber auch die Unterstützung der Fans braucht, ist keine Frage.