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Einen Heimsieg gegen Lauterstein peilt Sandro Münch mit der SG Pforzheim/Eutingen an, um in der Oberliga Baden-Württemberg vorne dran zu blieben. Foto: Gössele
Einen Heimsieg gegen Lauterstein peilt Sandro Münch mit der SG Pforzheim/Eutingen an, um in der Oberliga Baden-Württemberg vorne dran zu blieben. Foto: Gössele
03.12.2015

SG Pforzheim/Eutingen will daheim weiter siegen - TGS vor heißem Auswärtstanz

Top-Handball in der Region: Der BW-Oberligist SG Pforzheim/Eutingen ist auch im Heimspiel gegen die SG Lauterstein in der Favoritenrolle und Drittligist TGS Pforzheim steht vor einem heißem Tanz bei der SG Köndringen/Teningen.

Mit viel Optimismus, Selbstvertrauen und einem voll besetzten Fanbus fährt die TGS Pforzheim am Samstag bei der SG Köndringen/Teningen an, in der Hoffnung die starke Auswärtsserie fortzusetzen und damit die mittlerweile eroberte Platzierung im ersten Drittel der 3. Handball-Bundesliga bestätigen zu können. Eine breite Brust wird man auch brauchen, denn im Breisgau wartet nicht nur eine Vertretung mit großer Tradition als Drittligist, sondern auch eine kleine enge, zumeist proppenvolle Sporthalle mit einem emotionalen Anhang auf die Wartberger. Und dass sich der Gastgeber nach der verschenkten Heimpartie gegen Horkheim sogar im Kreis der gefährdeten Mannschaften befindet, macht die Aufgabe der Turngesellen nicht einfacher.

Mit der Erkenntnis aus den Auftritten in Balingen und gegen Haßloch., dass man für Siege in der 3. Liga an und sogar über die Leistungsgrenze gehen muss, hoffen Florian Taafel und seine Mitstreiter erstmals auch die hohe Hürde in der Teninger Ludwig-Jahn-Halle überspringen zu können. Ob der gerade auf Touren gekommene Filip Prsa sein Scherflein beisteuern kann, wird erst am Spieltag entschieden, denn das Schleudertrauma und die Steißverletzung, die sich der dynamische Linkshänder am Sonntag gegen Haßloch bei einem kaum geahndeten Foulspiel einhandelte, bereitet dem Kroaten derzeit noch richtig Schmerzen.

Dass man neben Routinier Daniel Warmuth vor allem Pascal Bührer und den bereits im Leutershauser und Kronauer Trikot aufgelaufenen Felix Gäßler im Auge haben muss, wurde den Pforzheimern in den Übungseinheiten dieser Woche verdeutlicht. Nicht mehr dabei ist Kult-Keeper Philipp Grange, der die Pforzheimer mit super Reflexen zuletzt fast zur Verzweiflung brachte.

SG kann Kontrahent abhängen

In der Oberliga Baden-Württemberg will die SG Pforzheim/Eutingen im Heimspiel gegen die SG Lauterstein am Samstag nicht nur ihre Erfolgsserie um den fünften Sieg in Folge verlängern, sondern mit einem Sieg über die Württemberger auch einen Kontrahenten um die beiden Aufsteigerplätze endgültig abhängen. Von der augenblicklichen Platzierung und dem nach zwei Niederlagen jetzt sogar negativen Punktekonto des Gegners will sich Trainer Alexander Lipps aber nicht einlullen lassen. Denn von den bisherigen, meist knapp endenden Auseinandersetzungen mit dem Gegner von der Ostalb kennt der Coach dessen Kampfkraft und vor allem auch dessen Angriffsqualitäten.

HSG träumt von Auswärtssieg

Auch vor dem Auftritt am Samstag gibt es in den Reihen der Eutinger Personalprobleme. Marius Hufnagel handelte sich bei der Partie in Wolfschugen wieder Rückenprobleme ein. Dominic Seganfreddo konnte wegen einer Handverletzung in dieser Woche nicht trainieren, während sich Raphael Blum nach ausgeheilter Grippe wieder zurück meldete.

Nachdem man am Wochenende erstmals auf einen Absteigerplatz zurückfiel, ist der TV Bretten im Aufsteigerduell gegen den TV Plochingen in Zugzwang. In den Reihen des Gegners von der Neckarschleuse muss man vor allem dessen Spielertrainer Daniel Brack in den Griff bringen.

In der 3. Bundesliga der Frauen hat die HSG TB/TG 88 Pforzheim beim SC Korb eine harte Nuss zu knacken. Dort baut Erfolgstrainer Jürgen Krause eine blutjunge Mannschaft auf, die nach der souveränen Meisterschaft in der Oberliga Baden-Württemberg auch in der 3.Liga vorne mitmischt. Obwohl die Gastgeberinnen zuhause bisher nicht viel anbrennen ließen, will Matthias Cullmann mit seiner Crew auch im Remstal punkten. Grund für seinen Optimismus ist nicht zuletzt der starke Rückraum, in dem sich Sophia Sommerrock neben Cracks wie Antonewitch und Ramirez in den Blickpunkt schiebt.