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Nach nur einem Jahr bricht der von Verletzungen geplagte Felix Lobedank seine Zelte in Pforzheim wieder ab.  Foto: Hennrich 

SG Pforzheim/Eutingen will erfolgreichen Saisonabschluss gegen Zizishausen

Pforzheim. Zur ungewohnten Anwurfzeit, Sonntag um 17 Uhr, hat die SG Pforzheim/Eutingen den TSV Zizishausen zum letzten Spiel der Saison 2018/2019 in der Bertha-Benz-Halle zum Gegner. Für den Aufsteiger aus dem Nürtinger Stadtteil ist es der erste Auftritt vor Pforzheimer Publikum.

An das erste Aufeinandertreffen in der Vorrunde wird man sich auf beiden Seiten noch gut erinnern, denn seinerzeit holten die Eutinger nach einem 12:18 in der 37. Minute vor allem dank der Treffer von Julian Broschwitz sowie Manuel Mönch im furiosen Endspurt ein fast schon abgehaktes Spiel mit 30:26 noch aus dem Feuer.

Den kämpferischen Einsatz wie seinerzeit im Dezember wollen die Eutinger auch am Sonntag wieder bieten, um die vom Verletzungspech gepflasterte und deshalb nicht den Erwartungen entsprechende Saison erfolgreich zu beschließen.

Nach einem Fehlstart zu Beginn der Saison und langem Bangen hat sich Zizishausen am vergangenen Wochenende mit einem Sieg gegen H2Ku Herrenberg die zweite Spielrunde in der Eliteliga des Bundeslandes gesichert. Die Voraussetzungen für ein unverkrampftes Spiel sind damit am Sonntag also gegeben. Auch unter dem neuen Trainer Alen Demitrejevic, der im Januar den rumänischen Ex-Internationalen Vasile Oprea ablöste, pflegen die Nürtinger fast die gesamte Spielstunde über Tempohandball. Dies drückt sich auch im Torverhältnis aus. Mit 811 Treffern, das sind mehr als 30 pro Spiel, gehört Zizishausen zu den erfolgreichsten Angriffsreihen der Liga, 833 Gegentreffer (31 im Schnitt) zeigen, wo die Schwachstellen liegen.

Nach dem Sieg in Weilstetten und dem Remis bei Weinsberg gibt es für Alexander Lipps keinen Grund, die Mannschaft wesentlich zu verändern. In dieser Besetzung werden die Eutinger freilich zum letzten Mal auftreten. Mit Felix Lobedank (kam im Sommer von Frisch Auf Göppingen aus der Bundesliga) sowie den beiden Eigengewächsen Nikolai Gerstner und Jan Strehlau gilt es gleich drei Spieler aus dem Stammkader zu verabschieden.