Manuel Mönch
Mit neun Toren für die SG Pforzheim/Eutingen zeigte Manuel Mönch (17) erneut seine derzeitige Extraklasse.  Foto: Becker, PZ-Archiv 

SG Pforzheim/Eutingen zeigt gegen SV Fellbach, wer Tabellenführer in der Oberliga ist

Pforzheim. Manchmal gibt es so Tage im Sport, da spielen sich Underdogs völlig unerwartet in den Vordergrund und sorgen als David aus dem Tabellenkeller für eine Überraschung gegen den Goliath von der Tabellenspitze. Doch an diesem Samstag blieb die Sensation aus. Mit einem souverän herausgespielten und nie gefährdeten 32:18-Sieg gegen den SV Fellbach machte die SG Pforzheim/Eutingen deutlich, wer in der Bertha-Benz-Halle der Tabellenführer in der Handball-Oberliga ist.

Die sieglosen Fellbacher bleiben Tabellenletzter. Nachdem sie mehrere Spiele nur knapp verloren hatten, wurde es bei der SG dann deutlich. Schon zur Halbzeit war klar: Die 13:5-Führung für die Pforzheimer, so mager die Torausbeute in den ersten 30 Minuten auch war, ließ das Endergebnis schon vorausahnen. In der zweiten Hälfte fielen die Tore dann wesentlich zahlreicher und die fast 400 Handball-Fans hatten ihren Spaß in der Bertha-Benz-Halle.

Rechtshänder Manuel Mönch hatte wieder einen feinen Tag erwischt. Mit neun Toren war er bester Werfer der SG. Max Lupus (6 Tore) erwies sich mit 5 Treffern aus 5 Würfen vom Siebenmeterpunkt als sicherer Schütze. Insgesamt trugen sich elf Spieler in die Liste der Pforzheimer Torschützen ein, was zeigt, dass die Mannschaft auch in der Breite gut besetzt ist. Bei Fellbach gab es nur fünf Torschützen, von denen Til Wente (6 Tore) herausragte.