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Enttäuscht: SG-Trainer Alexander Lipps.  Foto: Ripberger 

SG Pforzheim/Eutingen zu schwach für starke Balinger

Balingen. Auf der Alb gab’s nichts zu holen für die Handballer der SG Pforzheim/Eutingen. Der Aufsteiger in die 3. Liga verlor am Samstagabend erwartungsgemäß beim Tabellenzweiten SG Balingen/Weilstetten II mit 26:34 (14:19).

Dabei hatten die Gäste nicht nur mit dem starken Gegner zu kämpfen. Zu schaffen machte Trainer Alexander Lipps auch die Grippe- und Erkältungswelle. Während der Woche fehlten immer wieder kranke Spieler im Training. Gestern musste Kapitän Manuel Mönch ebenso passen wie Kreisläufer Michael Hohnerlein. Rückraum-Talent Sandro Münch war ebenfalls erkältet, kam aber trotzdem auf ein paar Einsatzminuten. Linksaußen Max Lupus fehlte wegen einer Zerrung im Oberschenkel.

Unter diesen Vorzeichen war klar, dass viel Überraschendes passieren musste, wenn die auswärtsschwachen Pforzheimer in der Balinger Sparkassen-Arena zu Punkten kommen sollten. „Unterm Strich war das einfach zu wenig. Vor allem zu Beginn der zweiten Halbzeit haben wir es nicht geschafft, auf Tuchfühlung zu bleiben“, sagte ein enttäuschter Trainer Alexander Lipps. Nach 40 Minuten führte die Bundesliga-Reserve der Balinger mit acht Toren und verwaltete diesen Vorsprung souverän und clever bis zur Schlusssirene.

Pforzheim kam schlecht ins Spiel, stabilisierte sich dann aber und war in der 20. Minute dran. Das Unheil nahm seinen Lauf, als die SG in der 25. Minute beim Stande von 16:13 in Überzahl zwei leichte Tore zum 18:13 hinnehmen musste. Nach dem Wechsel zog Balingen dann schnell vorentscheidend weg.