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Die Nöttinger Abwehr um Sascha Walter (links) und Niklas Kolbe stand zuletzt sehr sicher, hier gegen Fabian Herrmann vom SV Oberachern.   Becker, PZ-Archiv
Die Nöttinger Abwehr um Sascha Walter (links) und Niklas Kolbe stand zuletzt sehr sicher, hier gegen Fabian Herrmann vom SV Oberachern. Becker, PZ-Archiv
21.09.2017

SGV Freiberg: Gefährlicher Gegner für den FC Nöttingen

Mit sechs Siegen und einem Remis ist der FC Nöttingen beinahe optimal in die neue Saison der Fußball-Oberliga Baden-Württemberg gestartet. Nicht zuletzt deshalb wird der Absteiger aus der Regionalliga Südwest als Topfavorit für den Aufstieg gehandelt. Auch beim kommenden Gegner SGV Freiberg (Samstag, 15.30 Uhr).

Der Oberliga-Aufsteiger spricht mit höchstem Respekt vom nächsten Kontrahenten, obwohl man gegen Nöttingen in den bisher drei Oberliga-Begegnungen im heimischen Sportzentrum Wasen kein einziges Mal verloren hat (2:2, 6:3, 3:1). Das macht den Freibergern Mut. Sie treten außerdem mit dem Rückenwind des jüngsten 4:3-Sieges beim 1. Göppinger SV an. „Da sollten wir eigentlich nachlegen“, heißt es beim Sport- und Gesangverein e. V.

Das möchte der FC Nöttingen verhindern. „Wir fahren dort hin, um zu gewinnen“, sagt Trainer Dubravko Kolinger mit dem Selbstvertrauen des souveränen Spitzenreiters. Das jüngste 0:0 im Heimspiel gegen den SV Oberachern, der erste Punkteverlust in der laufenden Saison, lässt die Nöttinger ziemlich kalt. „Wir haben trotzdem ein gutes Spiel gemacht. So so läuft das halt manchmal im Fußball“, resümiert Kolinger, der sich freute, dass seine Mannschaft zum dritten Mal in Folge ohne Gegentor blieb.

Das soll auch in Freiberg so bleiben, wo man auf Kunstrasen spielen wird. Ob Innenverteidiger Holger Fuchs nach seiner Verletzung ins Team zurückkehrt, ist noch offen. Da seine Vertreter Niklas Kolbe/Sascha Walter ihre Sache zuletzt sehr gut gemacht haben, sieht man diese Personalie relativ entspannt, zumal der neue Kader des FCN breiter aufgestellt ist und Alternativen bietet.

Noch länger ausfallen werden auf alle Fälle Simon Frank (Hüftprobleme) und Torhüter Robin Kraski (Rippenverletzung), die mit ihren Beschwerden jetzt Spezialisten aufsuchen werden.

Beim SGV Freiberg stehen einige Spieler mit Profierfahrung im Kader. Bekanntestes Gesicht ist Marco Pischorn. Der 31-Jährige, in Mühlacker geboren, absolvierte vier Spiele in der Bundesliga für den VfB Stuttgart, 32. Spiele für Sandhausen in der 2. Liga und 174 Spiele in der 3. Liga. Mittelfeld-Ass Hakan Kutlu kehrte vom türkischen Drittligisten Fethiyespor zurück, wo er in zwei Jahren 52 Pflichtspiele absolvierte.