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01.10.2015

SV Kickers Pforzheim brauchen die Unterstützung der Höhner

Pforzheim. Es gibt so ein schönes Lied von den Höhnern: „Wenn nicht jetzt, wann dann?“ Es war die Hymne der deutschen Handball-Nationalmannschaft bei der WM 2007 im eigenen Lande. Sie trug die Jungs von Heiner Brand zum Titelgewinn. Was der Höhner-Song mit dem SV Kickers Pforzheim zu tun hat? Ganz einfach: Wenn der Fußball-Verbandsligist am Sonntag beim FC Spöck nicht gewinnt, wann dann?

Die Spöcker belegen seit dem ersten Spieltag den letzten Platz. Null Punkte und 2:25 Tore nach sieben Spielen sprechen eine deutliche Sprache. Blöd aus Kickers-Sicht ist nur, dass das Schlusslicht vergangene Woche die Reißleine gezogen hat. Trainer Harry Ciescholka musste gehen, für ihn kam Zelijko Stipic und Co-Trainer Daniel Geiger. Und der Wechsel zeigte schon seine erste Wirkung: beim 0:2 gegen Spitzenreiter Walldorf II hielt Spöck kämpferisch dagegen, erst in der 82. Minute kassierte man den zweiten Treffer. Abschlachten ließ man sich nicht. Klar ist, dass die Spöcker nun gegen die Kickers den ersten Saisonsieg holen wollen.

Trainerwechsel hin oder her – Gökhan Gökce interessiert die Neuausrichtung beim Gegner nicht. „Wir brauchen drei Punkte und die werden wir uns holen“, sagt der Coach der Kickers. Er erwartet ein „offenes Spiel“, muss dabei aber auf Mittelfeldmann Patrick Bingert (krank) verzichten.Doch auch bei einer Niederlage geht für Gökce die Welt nicht unter: „Die Frage ist nur, wie man verliert“, sagt er. Am Sonntag vor dem Anpfiff (15.30 Uhr) ist also der DJ in der Kickers-Kabine gefragt. Vielleicht legt Baransel Yurttas ja diesmal die Höhner auf.