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Gleich vorneweg: Die Männer vom Laufteam rennwerk in den roten Trikots; mittendrin der Pforzheimer Markus Nippa (Nummer 580), der später Vierter wurde. Ketterl
Strahlende Sieger: Jannik Arbogast und Lena Knirsch freuen sich mit Geschäftsführer Wolf-Kersten Meyer (von links) vom Citylauf-Hauptsponsor Stadtwerke Pforzheim.
28.06.2015

SWP-Citylauf: Laufteam rennwerk rennt beim Hauptrennen allen davon

Das war eine Demonstration der Stärke. Mit einem Dreifach-Sieg für das Laufteam Rennwerk endete Sonntagabend beim SWP-Citylauf 2015 der Hauptlauf der Männer. Auch bei den Frauen waren zwei Läuferinnen der LG Region Karlsruhe, aus der sich das Team rennwerk vor allem rekrutiert, unter den Top drei.

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Hinter dem Team rennwerk steckt Damir Vuckovac, der in Pforzheim und Karlsruhe Läden für Laufbedarf betreibt und gestern zahlreiche Spitzenleute am Start hatte. „Das rennwerk ist mittlerweile ein Sammelbecken für sehr starke Läufer“, erklärte Uwe Steiner vom Sportlichen Ausrichter TV Tiefenbronn. Deshalb war der Citylauf in der Spitze auch so gut besetzt, wie selten zuvor in seiner Geschichte.

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Sind die Rennwerker die neuen Kenianer beim Pforzheimer Citylauf? Das fragten sich Teilnehmer und Zuschauer gestern in der Innenstadt angesichts der Dominanz der Athleten in den knallroten Trikots. Wie einst die Spitzenläufer aus Afrika beherrschten sie den Hauptlauf über zehn Kilometer. Es siegte Jannik Arbogast ganz überlegen in 32:09 Minuten vor seinen Teamkollegen Joshua Sickinger (33:41) und Felix Wammetsberger (34:05). Bester Läufer aus der Region war einmal mehr Markus Nippa (TV (Pforzheim), der nach drei zweiten Plätzen in Folge diesmal Vierter wurde. „Ich wolle mal sehen, ob ich dranbleiben kann. Aber die Jungs waren einfach zu schnell. Es hat aber trotzdem Spaß gemacht“, sagte der sympathische 39-jährige Läufer, der in diesem Jahr wegen einer Erkrankung keine optimale Saison-Vorbereitung hatte.

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Sieger Arbogast, immerhin deutscher Vizemeister über zehn Kilometer auf der Straße mit einer Bestzeit von 29:58 Minuten (29:23 auf der Bahn), hatte mächtig viel Spaß in Pforzheim. Der Lehramts-Student aus Graben-Neudorf kennt die Goldstadt sehr gut, weil er früher bei Wolfgang Hohl vom TV Huchenfeld trainiert hat. „Der Lauf hier ist toll, die Stimmung super“, sagte der Sieger 2015 nach seinem Start-Ziel-Sieg mit deutlichem Vorsprung.

Bei guten äußeren Bedingungen gingen bei den insgesamt fünf Rennen des SWP-Citylaufs 2015 rund 2000 Läuferinnen und Läufer auf die Straßen der Innenstadt. Damit konnte die Teilnehmerzahl konstant gehalten werden, wenn man davon absieht, dass die Schüler-Staffeln im Vorfeld komplett abgesagt worden sind (siehe dazu auch Text oben „Ein zweischneidiges Schwert“). „Ich bin mehr als zufrieden. Ich denke, es war die richtige Entscheidung, auf den Sonntag zu gehen“, sagte Rüdiger Fricke vom WSP-Citymarketing. Und Uwe Steiner ergänzte: „Nach den heutigen Erfahrungen denke ich schon, dass der Citylauf auch 2016 sonntags stattfinden wird.“

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Bei den Frauen siegte Lena Knirsch, ebenfalls vom Laufteam rennwerk, in 38:25 Minuten vor Latifa Schuster (ASL Robertsau, 39:19) und Franziska Pfeifer (Laufteam rennwerk, 40:57). Die 19-jährige Lena Knirsch ist eigentlich auf der 3000-Meter-Hindernisstrecke zuhause. Die angehende Studentin aus Bad Herrenalb holte gerade bei der Junioren-DM in Wetzlar Bronze in dieser anspruchsvollen Disziplin. „Ich bin zum ersten Mal in Pforzheim. Für einen Stadtlauf ist das hier okay. Es ist halt ein bisschen schwer mit dem Überholen.“

Alle Ergebnisse des Hauplaufs gibt es hier: Ergebnisliste