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11.03.2016

Saison noch nicht abgehakt: Karlsruher SC will gegen Heidenheim ersten Heimsieg

Karlsruhe. Einen oder zwei Tabellenplätze kann der Karlsruher SC am Sonntag (13.30 Uhr/live bei Sky) mit einem Sieg im Spiel gegen den FC Heidenheim gutmachen. „Es geht ja noch um was“, sagt deshalb Jens Todt vor dem baden-württembergischen Derby. Um einen höheren Anteil an den ranglistenabhängigen TV-Geldern zum Beispiel. Um Siegprämien. Bei einzelnen Spielern auch um Verträge. Und um den ersten Heimsieg 2016. „Da ist noch nix abgehakt“, versichert der Sportdirektor der Blau-Weißen.

„Fitte Mannschaft“

Auch der Trainer bleibt optimistisch: „Unsere Jungs laufen pro Spiel etwa 120 Kilometer“, sagt Markus Kauczinski. „Das muss man nicht – es ist aber gut, wenn man es kann.“ Und auch die leistungsdiagnostischen Erhebungen zu Wochenbeginn hätten gezeigt: „Wir haben eine sehr fitte Mannschaft.“

Karlsruhe will auch im sechsten Pflichtspiel gegen Heidenheim ungeschlagen bleiben (bisher zwei Siege, drei Unentschieden). Dafür stehen bei den Gastgebern Daniel Gordon und Manuel Torres (beide im Aufbautraining) sowie Jonas Meffert (Grippe) nicht zur Verfügung. Der Einsatz von Ylli Sallahi (muskuläre Probleme) ist noch offen, für ihn könnte Boubacar Barry im rechten Mittelfeld auflaufen. Ansonsten wird Kauczinski seine in Düsseldorf siegreiche Formation wohl unverändert lassen.

Nachdem mit der Verpflichtung von Tomas Oral die Trainerfrage geklärt ist, kann die KSC-Zukunftsplanung vorangetrieben werden. Oral sei ab sofort in diese Entscheidungen eingebunden, sein Kampf mit FSV Frankfurt um den Klassenerhalt habe jedoch immer noch Priorität.

Todt will Vertrag erfüllen

Und wie sieht die Zukunft von Jens Todt aus? Der Sportdirektor lässt keinen Zweifel an seiner Vertragstreue aufkommen. Zum angeblichen Interesse des Bundesligisten Eintracht Frankfurt an seiner Person sagte der Sportdirektor: „Ich habe in eigener Sache keinen Kontakt zu Frankfurt. Ich habe hier einen Vertrag bis 2017 und nichts deutet darauf hin, dass ich ihn nicht erfüllen werde.“

Voraussichtliche KSC-Aufstellung: Vollath – Valentini, Thoelke, Gulde, Kempe – Peitz, Prömel – Sallahi (Barry), Krebs, Yamada – Diamantakos.