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Hiroki Yamada und Dominic Peitz wollen auch in der neuen Zweitliga-Saison wieder KSC-Tore bejubel. Aber erst einmal müssen sie sich im KSC-Traijningslager in Tirol beweisen. 

Schaffen in Scheffau: Trainingslager des Karlsruher SC ab Donnerstag in Tirol

Mit 30 Spielern und damit zwei mehr, als ursprünglich geplant, hat sich der Karlsruher SC am Mittwoch früh auf den 410 Kilometer weiten Weg ins Trainingslager nach Tirol gemacht. Aus dem Karlsruher Talentschuppen sollten auch Pierre Fassnacht (19) und Niklas Hoffmann (18) mit an Bord des Mannschaftsbusses sein, der gegen Mittag im Hotel „Kaiser von Tirol“ in Scheffau eintreffen soll.

Die KSC-Profis erwarten intensive Trainingseinheiten, die erste bereits am Donnerstagnachmittag, „und am Abend vielleicht noch ein Lauf“, sagt Markus Kauczinski. Fassnacht (KSC II) und Hoffmann (U19) haben sich im bisherigen Verlauf der noch jungen Saisonvorbereitung sehr gut präsentiert „und sind auch körperlich robust“, erklärt der Karlsruher Cheftrainer die Aufstockung der KSC-Delegation.

Mehlem ist der Jüngste

Jüngster Teilnehmer beim achttägigen Aufenthalt des Zweitligisten am Fuße des „Wilden Kaisers“ ist jedoch U18-Nationalspieler Marvin Mehlem (17). Nicht mit dabei im KSC-Trainingslager ist Boubacar Barry (19). Der bereitet sich seit Mittwoch in Grassau mit der deutschen U19 auf die EM seiner Altersgenossen in Griechenland vor (6. bis 19. Juli).

Erst am Mittwoch zum Kader der Badener gestoßen sind die Nationalspieler Daniel Gordon (Jamaika), Ilian Micanski (Bulgarien) und Neuzugang Pascal Köpke (U20), der Sohn von Bundestorwarttrainer Andreas Köpke (53). Sie hatten wegen ihrer internationalen Einsätze eine Woche Urlaubsverlängerung. Die hatte auch der Japaner Hiroki Yamada wegen seiner großen Belastung im Jahr 2014.

„Alles“, antwortet Kauczinski kurz und bündig auf die Frage nach den Trainingsinhalten in Scheffau. An der „Ausdauer, Schnelligkeit, Kraft“ werde gearbeitet. Zudem müsse sich das Team neu finden, auch wenn es bislang nicht allzu viele Ab- und Zugänge gab.

Drei Testspiele, zwei Systeme

Zwei Systeme will Kauczinski einüben lassen: Ein 4-4-2 und 4-2-3-1. Dazu dienen auch die Testspiele gegen den tschechischen Erstligisten FK Pribam am Sonntag (11 Uhr) in Scheffau und bei dem von Jörn Andersen österreichischen Zweitligisten SV Austria Salzburg – ebenfalls am Sonntag, aber erst um 17.30 Uhr. Ein drittes Spiel ist am Mittwoch gegen den russischen Erstligisten Rubin Kasan.