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Den SV Kickers Büchig mit Hakan Bayrak (links) hat Kai Müller (rechts) in der Relegation mit dem FC Ispringen bereits hinter sich gelassen. Gelingt das nun auch gegen Eiggenstein? Foto: Ripberger/PZ-Archiv
Den SV Kickers Büchig mit Hakan Bayrak (links) hat Kai Müller (rechts) in der Relegation mit dem FC Ispringen bereits hinter sich gelassen. Gelingt das nun auch gegen Eiggenstein? Foto: Ripberger/PZ-Archiv
13.06.2019

Schafft der FC Ispringen den finalen Schritt in die Landesliga?

Ispringen. Am Sonntag zählt es: Wenn der FC Ispringen um 17 Uhr auf dem Platz des SV Spielberg gegen den FC Alemannia Eggenstein antritt, fällt die Entscheidung über den letzten freien Platz in der Fußball-Landesliga. Die Kreisliga-Vizemeister aus Pforzheim und Karlsruhe kämpfen um den Aufstieg – nur einer schafft es.

Die Ispringer haben im Halbfinale der Relegation am vergangenen Samstag nach einer Nervenschlacht im Elfmeterschießen den SV Kickers Büchig mit 4:2 in die Knie gezwungen. Tags darauf konnten FCI-Trainer Michael Cycon und sein Team in Langensteinbach beobachten, wie Eggenstein im zweiten Halbfinale den Landesligisten SV Huchenfeld mit 2:0 schlug. Beide Spiele verfolgten jeweils mehr als 1000 Zuschauer – da wird es auch in Spielberg am Sonntag eine große Kulisse geben.

Für neutrale Zuschauer wirkte Eggenstein gegen Huchenfeld keinesfalls unschlagbar. Der SVH wirkte spielerisch zunächst sogar stärker, scheiterte aber nach dem Gegentor zum 0:1 (28.) an den eigenen Nerven, kassierte gleich drei Platzverweise und war so letztlich chancenlos.

„Eggenstein setzt auf schnelle Angriffe nach Balleroberung“, sagt Michael Cycon, der sich über den Gegner kundig gemacht hat. Die Alemannen haben ein eingeschworenes Team, das in dieser Konstellation schon in der A-Klasse zum großen Teil zusammengespielt hat.

Statistische Vorteile

Das Ispringer Spiel gegen Büchig „war kein Spektakel für die Zuschauer“, sagt Cycon, war mit dem spielerischen Auftreten seiner Mannschaft aber nicht unzufrieden. Er weiß aber: „Das wird gegen Eggenstein ein ganz anderes Spiel“ und verspricht: „Wir wollen zeigen, was wir können.“ Die Statistik spricht dabei für den Pforzheimer Vizemeister, der die Saison nach 28 Spielen mit 70:31 Toren beendete und dabei an beiden Enden des Spielfeldes gegenüber Eggenstein (30 Spiele, 55:41 Tore) Vorteile hatte.