nach oben
Wie löst ein Fußball-Schiedsrichter in Kuwait eine Rudelbildung auf? Er schlägt einen Spieler nieder.
Wie löst ein Fußball-Schiedsrichter in Kuwait eine Rudelbildung auf? Er schlägt einen Spieler nieder. © clipkit
25.10.2013

Schiedsrichter schlägt Spieler nieder und zeigt ihm die Rote Karte

Schiedsrichter benötigen Augenmaß, Autorität, Durchsetzungsvermögen und Fingerspitzengefühl. Ein Schiedsrichter in Kuwait hatte das Gefühl weniger in den einzelnen Fingern, sondern eher in der Faust. Die auf einen Elfmeterpfiff folgende Rudelbildung löste der Schiri mit reichlich Durchsetzungsvermögen – oder besser: mit viel Schlagkraft – auf.

Dieser Elfmeterpfiff in der ersten kuwaitischen Liga hatte ein Drama ausgelöst, bei dem nicht nur mehrere Spieler Rot sahen. Zu Unrecht bestrafte Spieler beschweren sich, der Schiri aber lässt sich die Rudelbildung nicht bieten. Da gibt es einen Fausthieb, der einen Spieler niederstreckt, Tritte und zum Schluss einen gezielten Schuss gegen den Schiedsrichter.

Was man sich hierzulande allenfalls bei einem emotionalen Dorfderby in der tiefsten Provinz vorstellen kann, spielte sich in Kuwait in der ersten Liga ab. Ob der Schiedsrichter nun die nächsten Wettkämpfe nicht auf dem Fußballplatz, sondern im Boxring leiten wird, ist nicht bekannt. Für ihn wäre es ein Vorteil, denn beim Boxen gibt es nur ganz selten einmal eine Rudelbildung.