nach oben
Symbolbild: dpa
Symbolbild: dpa
10.02.2019

Schifferstädter Ringer lösen KSV Ispringen als DRL-Champions ab

Schifferstadt. Im zweiten Anlauf hat der VfK Schifferstadt in der noch jungen Deutschen Ringer Liga den Titel geholt. Ein Jahr nachdem das Team aus der Pfälzer Ringer-Hochburg dem KSV Ispringen den Vortritt lassen musste, setzte sich Schifferstadt dieses Mal in beiden Finalkämpfen gegen den KSV Germania Weingarten durch.

Am Samstag holte der VfK einen 9:6-Auswärtssieg, nachdem der Heimkampf bereits ein 15:7 gebracht hatte. Den größten Anteil am doppelten Finaltriumph hatten Sanal Semenov als Griechisch-Römisch-Spezialist sowie Freistil-Mann Bajrang Punia, die beide sechs von acht möglichen Punkten holten.

Starker Debütant

Der Inder Punia hatte bei seinem DRL-Einstand vor einer Woche unerwartet gegen den Kubaner Alejandro Valdes vier Punkte holen können. Im Rückkampf begegneten sich die beiden statt in der Klasse bis 67 Kilogramm in der Klasse bis 72 kg und der Inder sicherte Schifferstadt zwei Punkte. Semenov schulterte Maxim Mamulat beim ersten Aufeinandertreffen (Klasse bis 63 kg) und verbuchte nun beim Kampf in der Kategorie bis 67 kg zwei Team. Punkte. Für Weingarten holten die Freistilkämpfer Magomed Kadimagomedov (bis 77 kg) und Arsen-Ali Musalaliev (bis 87 kg) die meisten Punkte. Nach zwei Zählern im Hinkampf war je ein Punkt vor eigenem Publikum aber zu wenig, um den Traum von einer Wende noch wahr werden zu lassen. Die ausverkaufte Halle feierte jedoch Meister und Vizemeister.

Für Ispringen war schon vor vier Wochen Schluss. Nach einem 11:10 und einem 5:9 gegen Weingarten war das Team von Trainer Alexander Leipold raus.

Markus Scheu, der Geschäftsführer der Deutschen Ringer-Liga, hofft für 2019/20 wenigstens auf einen sechsten Club. Die Zusage sollte nicht allzu lange auf sich warten lassen, da im Frühjahr der Terminplan gemacht werden soll.

In der vom Deutschen Ringer-Bund weiterhin durchgeführten Bundesliga hat sich vor 14 Tagen der SV Wacker Burghausen den Titel gesichert. Das Team aus Bayern setzte sich gegen die Red Devils Heilbronn mit Dreifach-Weltmeister Frank Stäbler mit 14:13 sowie mit 12:9 durch.