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Wichtige Tore gelangen zuletzt auch TG-Kreisläuferin Valerie Steinhauser. Foto: PZ-Archiv/Becker
Wichtige Tore gelangen zuletzt auch TG-Kreisläuferin Valerie Steinhauser. Foto: PZ-Archiv/Becker
06.12.2018

Schlüsselspiel für Handballerinnen der TG 88 Pforzheim gegen den Mitaufsteiger

Pforzheim. Auf die Handballerinnen TG 88 Pforzheim wartet am Samstag (17.30 Uhr in der Fritz-Erler-Halle) gegen Mitaufsteiger HG Kappelwindeck/Steinbach erneut ein Schlüsselspiel im Kampf um den Klassenerhalt. Die Partie bietet den TG-Spielerinnen die Chance, sich weiter von den Abstiegsplätzen zu distanzieren.

Mit dem Gegner aus dem Bühler Rebland haben sich die „Schlupf-Wespen“ in der vergangene Saison – noch in der Oberliga – zweimal auseinandergesetzt und dabei zweimal den Sieger gestellt. Von diesen Spielen kennt man den Gegner und mit Jugend-Nationalspielerin Laetitia Quist auch den Dreh- und Angelpunkt im Spiel der Mittelbadenerinnen. Das Talent weitgehend auszuschalten könnte der Schlüssel für einen positiven Spielausgang sein.

Auf der Seite der Gäste dürfte man sich aber noch mehr den Kopf zerbrechen, wie man die Kreise von Pforzheims Desire Kolasinac einengt. Die Torjägerin trifft trotz enger Deckung nach wie vor nach Belieben und ist für Matthias Schickle und seine Mitstreiterinnen eine Art Garant für den Ligaerhalt. Es wäre aber ungerecht, nicht auch die erfreulichen Steigerungen in anderen Mannschaftsteilen hervorzuheben. Dies gilt vor allem für Spielerinnen wie Susanne Dohe und Valerie Steinhauser, die zuletzt immer wieder wichtige Tore zu Pforzheimer Erfolgen beigesteuert haben. Auch die Fähigkeit, taktisch auf den Gegner reagieren zu können, war zuletzt ein Pluspunkt. So war am letzten Samstag Gegner Würm-Mitte völlig aus dem Rhythmus, als Trainer Matthias Schickle nach dem Fehlstart seine anfangs defensive Abwehr offensiver ausrichtete und damit nicht nur die Laufwege des Gegners zustellte, sondern auch Bälle für die eigenen Gegenstöße eroberte.