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In der Sommervorbereitung trennten sich der 1. CfR Pforzheim mit Tim Schwaiger (in Blau) und der Karlsruher SC II 1:1-Unentschieden. Foto: PZ-Archiv, Ripberger
In der Sommervorbereitung trennten sich der 1. CfR Pforzheim mit Tim Schwaiger (in Blau) und der Karlsruher SC II 1:1-Unentschieden. Foto: PZ-Archiv, Ripberger
27.10.2016

Schluss mit Remis: 1. CfR Pforzheim will Sieg gegen KSC II feiern

Pforzheim. Der 1. CfR Pforzheim will endlich wieder einen Sieg feiern. Die Bilanz gegen den KSC II kann im Heimspiel aufgepäppelt werden.

Teo Rus traut dem KSC am Wochenende einiges zu. Nein, nicht der Oberliga-Mannschaft, gegen die Rus mit dem 1. CfR Pforzheim am Samstag um 15.30 Uhr im heimischen Holzhofstadion antreten muss. Sondern der Zweitliga-Truppe, die am Sonntag um 13.30 Uhr im Derby gegen den VfB Stuttgart um die Vorherrschaft in Baden-Württemberg kämpft.

„Der KSC gewinnt 2:1“, ist sich der ehemalige Wildpark-Profi (2000-2002, 65 Spiele, 1 Tor) sicher und schiebt auch gleich die Begründung hinterher. „Der KSC verteidigt gut. Der VfB wird das Spiel machen müssen, das kommt den Karlsruhern entgegen. Sie werden auf Konter setzen und erfolgreich sein.“

Seinem Ex-Club die Daumen drücken wird Teo Rus nicht. „Das ist schon zu lange her“, sagt der 42-jährige. Und deshalb ist auch die Oberliga-Partie gegen den KSC II am Samstag für ihn kein besonderes Spiel.

Besonders nur in dem Sinne, dass er es unbedingt gewinnen will. „Nach drei Unentschieden wird es endlich Zeit, dass wir einen Sieg einfahren“, meint Rus und ist auch „davon überzeugt, dass wir das schaffen.“

Schließlich gilt es den Abstand zum Spitzenduo – fünf Punkte auf den FSV Bissingen und acht Punkte auf Tabellenführer SC Freiburg II (gegen den es in einer Woche geht) – wieder zu verkürzen. Ein kleines Polster hätten die beiden Konkurrenten, so Rus, „doch Nöttingen hatte vergangene Saison auch einen Vorsprung von rund 15 Zählern und kamen am Ende noch in Bedrängnis.“

Klare Verhältnisse gibt es vor dem Duell im Holzhofstadion nicht, nur die Tabellensituation spricht für den CfR. Der ist Dritter, die KSC-Reserve, die vor der Saison durchaus mit dem Aufstieg liebäugelte, dagegen nur 13.. Die jüngste Bilanz lässt allerdings zu wünschen übrig. Vergangene Saison verlor der CfR mit 0:1 (auswärts) beziehungsweise 1:2 (daheim), außerdem konnte man auch zwei Testspiele (1:1; 0:1) nicht gewinnen. Teo Rus hat eine Erklärung dafür: „Der KSC ist eine spiel- wie auch läuferisch starke Mannschaft. Wenn sie mal ins Rollen kommt, ist es schwer, gegen sie zu bestehen.“ In dieser Saison fehlt dem Team von Trainer Stefan Sartori allerdings die Konstanz. Einem Sieg folgte meist eine Niederlage. Am Wochenende wäre eigentlich wieder ein Sieg dran, „doch das werden wir mit aller Macht verhindern“, so Rus.

Der CfR-Coach muss am Samstag weiterhin auf Matthias Fixel und Ulas Saglam verzichten. Dafür stehen die wiedergenesenen Dirk Prediger und Serach von Nordheim (beide Muskelfaserriss) wohl wieder im Kader.