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Im Spiel gegen Aufsteiger Fellbach war SG-Routinier Manuel Mönch (Mitte) fast nicht zu stoppen. Hennrich 

Schon zur Pause 13:5 - SG-Handballer zeigen Fellbach die Grenzen auf

Der SV Fellbach kam zwar schon als Schlusslicht der Handball-Oberliga zur SG Pforzheim/Eutingen, hatte aber eine Reihe knapper Niederlagen bezogen. Beim Spitzenreiter bekam das Team aus dem Remstal nun erstmals so richtig die Grenzen aufgezeigt: Die SG besiegte den Aufsteiger am Samstag mit 32:18 (13:5).

Zwei Akteure drückten dem Vergleich in der Bertha-Benz-Halle den Stempel auf: Manuel Mönch, der dem Gegner bevor sich der Minutenzeiger zweimal gedreht hatte, die ersten beiden Treffer in die Maschen setzte, und Torhüter Bastian Rutschmann, der dem Fellbacher Moritz Schäfer nicht nur gleich nach dem Anpfiff einen Siebenmeter wegstach, sondern der mit zwei parierten „Freien“ dafür sorgte, dass mit 4:0 ein Start nach Maß gelang. Danach ein paar weniger konzentrierte Minuten, sodass Fellbach angesichts eines 5:3-Zwischenstands noch einmal aufzumucken schien. Ein 5:0-Lauf, für den vor allem Jonathan Buck, Mönch sowie Max Lupus als sicherer Siebenmeterschütze sorgten, verschaffte aber doch schnell Klarheit. Beim 13:5- Pausenstand, zu dem SG-Torhüter Rutschmann einen Treffer in das verlassene gegnerische Tor beigesteuert hatte, herrschten schon klare Verhältnisse.

Beim Gang in die Kabinen fehlten noch Treffer der Kreisläufer der SG. Danach beseitigte Michael Hohnerlein, der eine ganz starke Abwehrleistung bot, diesen Makel schnell. Mit dem 16:6 dank Jonathan Buck war der Vorsprung erstmals zweistellig. Beim 26:12-Zwischenstand in Minute 45 Minute schickte Trainer Alexander Lipps dann für die restliche Viertelstunde bis auf Torhüter Rutschmann nur Youngster aufs Feld.

Wie heiß aber gerade die Arrivierten im Team derzeit sind, klärte Lipps beim abschließenden Pressegespräch augenzwinkernd auf: „Der Manuel (Mönch) war mir mit seinen 34 Lenzen am Schluss so richtig sauer, dass ich ihn nicht noch einmal aufs Parkett schickte.“ Mönch hätte es gerne auf eine zweistellige Trefferzahl gebracht. „Aber wenn soll ich den Jungen sonst Einsatzzeiten geben?“ Die Jungen machten ihre Sache – abgesehen von ein paar zugelassenen Distanzwürfen der Fellbacher – recht ordentlich. Sie bauten den Vorsprung sogar aus.

Mit dem Sieg hat die SG ihre Poleposition untermauert. Dies war auch schon deshalb wichtig, da es kommenden Sonntag bei H2Ku Herrenberg schwer wird.